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Miteinander! Unter diesem Motto lädt e-Spirit zum Partnertag 2014 ein

e-Spirit Partnertag

Miteinander! Unter diesem Motto lädt e-Spirit zum Partnertag 2014 ein

Am Donnerstag, 25.09.2014 und Freitag, 26.09.2014 findet in Berlin der e-Spirit-Partnertag statt, auf dem communicode als zertifizierter preferred Partner vertreten ist.
Vorgestellt wird das neue Partnerprogramm. Verteilt auf zwei  Tage, gibt es wie immer spannende Inhalte und wertvolle Insider-Tipps und die neuesten Informationen rund um das CMS FirstSpirit aus erster Hand.

Lassen Sie sich von innovativen Lösungen und Best-Practices inspirieren und nutzen Sie die Gelegenheit zum Networking mit communicode und anderen Partnern. Während der World Café Sessions am ersten Konferenztag haben Sie die Möglichkeit, in kleinen, intensiven und interaktiven Gesprächsrunden aktuelle Fragestellungen zu diskutieren.

Die Partnerveranstaltung findet am 25.09. – 26.09.2014 im HUMBOLDT CARRÉ BERLIN statt.

Die communicode AG ist weiter auf Wachstum programmiert. Personelle Veränderungen im Aufsichtsrat verstärken die Managementkompetenz.

Die communicode AG ist weiter auf Wachstum programmiert. Personelle Veränderungen im Aufsichtsrat verstärken die Managementkompetenz.

Essen, 08. Juli 2014.

Die communicode AG, etablierter Anbieter von softwarebasierten E-Business- und Omnichannel-Kommunikationslösungen und IT-Dienstleistungen, verzeichnet per 30. Juni 2014 ein weiteres erfolgreiches Geschäftsjahr. Das Unternehmen bestätigt damit im elften Jahr nachhaltig seine Wachstumsstrategie.

Mit inzwischen 80 Mitarbeitern erwirtschaftete die communicode AG einen Gruppenumsatz von rund 6 Mio. €, was im Vergleich zum Vorjahr einem Umsatzanstieg von mehr als 30 % entspricht und beendet das zweite Jahr in der Rechtsform als Aktiengesellschaft mit überdurchschnittlich gutem Geschäftsergebnis.

Mit der Umwandlung der KG in eine Aktiengesellschaft legten die Aktionäre bewusst den Grundstein für eine weiterhin wachstumsorientierte Unternehmensstruktur. Damit gehen auch der kontinuierliche Ausbau und die Professionalisierung der Managementstrukturen einher. Vorstand und Unternehmensleitung wollen weiterhin durch eine auf Nachhaltigkeit und langfristige Marktbehauptung ausgerichtete Strategie vom Wachstumsmarkt der e-Business- und Omnichannel-Kommunikationslösungen profitieren. Die Kernaufgaben im kommenden Geschäftsjahr – weiterführende Fokussierungsaktivitäten und Ausbau der Unternehmensstärken –  werden durch zwei strategische Wunschbesetzungen im Aufsichtsrat noch zusätzlich unterstützt.

Die Herren Dr. Jochen Melchior und Dr.-Ing. Fritz C. Schmidt wurden mit Wirkung zum 30.06.2014 neu bestellt und komplettieren mit Volker Scholz den Aufsichtsrat. Der neue Aufsichtsratsvorsitzende Dr. Melchior bringt seine weitreichende Erfahrung aus langjährigen Tätigkeiten als Vorstand sowie zahlreichen Aufsichtsratsmandaten ein. Unter anderem war er lange Zeit Vorstandsvorsitzender der Steag AG. Auch der neue stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende Dr.-Ing. Fritz Schmidt wird seine in diversen Mandaten sowohl in Unternehmensleitungen als auch Aufsichtsgremien erworbene Expertise dem Unternehmen zur Verfügung stellen. Vorstand und Aufsichtsrat des Unternehmens freuen sich darauf, gemeinsam an strategischen und unternehmerischen Impulsen zu arbeiten, um den bisherigen Wachstumskurs auch in der Zukunft beizubehalten.

Mit Ablauf des Geschäftsjahres 2013/14 hat der bisherige Vorstandsvorsitzende Axel Helbig das Unternehmen am 30. Juni verlassen. Er ist Mitbegründer von communicode und hat damit maßgeblich die Erfolgsgeschichte der vergangenen 11 Jahre mitbegleitet. Helbig hat seinen Ausstieg gemeinsam mit dem Aufsichtsrat und Vorstand schon seit längerem geplant und sorgfältig vorbereitet.

Der Aufsichtsrat würdigte Helbigs herausragendes Engagement für communicode, die Aktionäre und die Belegschaft sowie seine unternehmerischen Erfolge. In diesem Zusammenhang dankten auch die Aktionäre sowohl Herrn Helbig als auch den nunmehr ausgeschiedenen Mitgliedern des Aufsichtsrates für ihren in jeder Hinsicht wertvollen und unermüdlichen Einsatz für das Unternehmen.

Stefan Belmann wird das Unternehmen weiterhin in seiner Rolle als Vorstand strategisch führen. Unterstützt wird er hierbei nach wie vor durch die Mitglieder der Unternehmensleitung Armin Peiker (Chief Financial Officer) und Ingo Eck (Chief Business Development Officer). Komplettiert wird das Management-Team durch Thomas Kopatz (Leiter Development), Reiner Bittner (Leiter Project Management Office) und seit dem 04.07.2014 durch Kerstin Wilke in ihrer Rolle als neue Leiterin Marketing & Sales.

STIBO SYSTEMS MDM EVENT, 26. JUNI 2014, Platinum Club der Esprit Arena Düsseldorf

STIBO SYSTEMS MDM EVENT, 26. JUNI 2014, Platinum Club der Esprit Arena Düsseldorf

STIBO SYSTEMS MDM EVENT, 26. JUNI 2014, Platinum Club der Esprit Arena Düsseldorf

Master Data Management Branchenevent von Stibo. Sichern Sie sich heute noch Ihre Eintrittskarte.
Mit dem Event „The World Class Master Data Management“ richtet unser Partner Stibo Systems ein Event der Extraklasse rund um das Thema Master Data Management aus.

Verpassen Sie nicht dieses einzigartige Branchen- und Informationsevent am 26.06.2014 im Platinum-Club der Esprit-Arena, Düsseldorf und sichern Sie sich am besten heute noch Ihre persönliche Eintrittskarte!

Als Dienstleister für ihr zeitgemäßes Omnichannel-Commerce, sind wir als Gold Partner mit dabei und möchten Sie hiermit herzlich dazu einladen, ebenfalls an dem diesen hochkarätigem Event teilzunehmen und uns auf unserem Ausstellungsstand zu treffen.

Das Event bietet Ihnen die Möglichkeit, die aktuellsten Strategien im Bereich Master Data Management kennenzulernen und diese für Ihren Wettbewerbsvorteil zu nutzen:

Freuen Sie sich auf:

  • spannende Sessions & die aktuellen Trends im Master Data Management
  • anregende Diskussionen mit anderen Nutzern
  • ausgezeichnete Netzwerkmöglichkeiten
  • ein inspirierendes Rahmenprogramm

Anmeldung zum MDM-Event:

Bei Interesse melden Sie sich bitte über die dazugehörige Stibo-Anmeldeseite zum MDM-Event an.

Von der communicode AG werden Axel Helbig, CEO, sowie Kerstin Wilke, Sales Consultant, an dem Event teilnehmen. Vereinbaren Sie gerne vorab schon einen Termin für ein gemeinsames Gespräch per E-Mail an Kerstin Wilke (Sales Consultant).

Verpassen Sie dieses einzigartige Branchen- und Informationsevent nicht und sichern Sie sich am besten heute noch Ihre Eintrittskarte!

Wir freuen uns, Sie in Düsseldorf begrüßen zu dürfen.

communicode AG ist Aussteller & Sponsor beim Werk II „Innovation“ – priint:day 2014

communicode auf dem priint:day 2014

communicode AG ist Aussteller & Sponsor beim Werk II „Innovation“ – priint:day 2014

Der E-Commerce Dienstleister communicode aus Essen präsentiert sich auf dem priint:day 2014, dem größten Branchenevent im Multi-Channel Publishing, zum diesjährigen Thema „Innovation“.

Zum sechsten Mal findet am 26. und 27. Mai 2014 der zur Tradition gewordene priint:day der Werk II Medien- und Informationsgesellschaft mbH statt. Dieses Jahr dreht sich alles um das Thema „Innovation“. Location ist, wie in den beiden Jahren davor, das Veranstaltungszentrum auf Schloss Montabaur.

Die communicode AG, als Anbieter individueller Multi-Channel Publishing Lösungen, ist dieses Jahr als Sponsor mit eigener Ausstellungsfläche in der Lounge des Veranstaltungszentrums beim priint:day 2014 dabei.
An dem Event nehmen führende Experten auf dem Gebiet des Multi-Channel Publishings teil, um sich entsprechend dem Thema „Innovation“ über aktuelle Themen und vor allem über Trends, die die Publishing-Branche bewegen, auszutauschen. Die im Ablauf der Veranstaltung vorgesehenen Open Spaces bieten dazu an beiden Tagen Gelegenheit. Außerdem können Besucher, neben einer Keynote von Werk II Geschäftsführer Horst Huber, an sechs von Experten gehaltenen Strategievorträgen rund um „Innovation“ teilnehmen.

Über den priint:day:

Das Branchenevent priint:day ist mit über 200 Teilnehmern das größte im Bereich Multi-Channel Publishing und richtet sich an Entscheider und Mitarbeiter aus den  Bereichen Marketing, Technik und Vertrieb, die an der Verbesserung und Optimierung von Print- und Cross-Channel-Prozessen interessiert sind. Ausgerichtet wird die Veranstaltung von Werk II. Zur Nachbereitung des Events wird das ca. 150 Seiten starke priint:book herausgegeben, in dem alle Vorträge und Eindrücke vom priint:day enthalten sind.

Über Werk II:

Das 2003 gegründete Duisburger Unternehmen Werk II ist Initiator und Veranstalter des jährlich stattfindenden priint:day und Herausgeber des priint:books. Werk II befasst sich mit Softwarelösungen zur Verbindung von Printmedien mit Onlineprozessen und der Optimierung cross-medialer Publishingprozesse.

Besuchszeiten:

26. Mai 2014,  Abendveranstaltung und Networking
27. Mai 2014, Workshops

Ort:

Schloss-Hotel Montabaur

Weblinks:

Weitere Informationen auf der priint:day-Seite

Google Trusted Stores – Guten Tag, mein Name ist Google, Sie kaufen hier ein!

Google Trusted Stores – Guten Tag, mein Name ist Google, Sie kaufen hier ein!

Google Trusted Stores – Guten Tag, mein Name ist Google, Sie kaufen hier ein!


Seit Ende 2013 können sich deutsche Unternehmen kostenfrei für den Beta-Test der Shop-Zertifizierung „Google Trusted Store“ des US-Suchmaschinen-Giganten Google anmelden. Die Zertifizierung stellt keine wirkliche Neuerung dar, wird das Konzept doch bereits Trusted Stores seit 2012 in den USA von Google erfolgreich umgesetzt. Die Etablierung in Deutschland erfolgt zunächst im Testbetrieb mit wenigen ausgewählten Händlern. Doch welches Ziel verfolgt Google, welche Anforderungen werden an Teilnehmer gestellt und welchen Vorteil haben Händler respektive Kunden von dem Gütesiegel?

Das Ziel der Zertifizierung besteht, wie beispielsweise auch bei dem in Europa weit verbreiteten Trusted Shop Siegel, aus drei aufeinander aufbauenden Komponenten.

Zuerst wird durch die positive Zertifizierung einer unabhängigen dritten Partei innerhalb des Beschaffungsprozesses Vertrauen gebildet. Dabei liegt der Verdacht nahe: Je bekannter und vertrauenswürdiger die zertifizierende Instanz, desto besser lässt sich auf Seiten des Kunden Vertrauen gegenüber dem zertifizierten Händler aufbauen. Daraus resultiert eine höhere Conversion-Rate, die wiederum zu einer Umsatzsteigerung führt. Für Endkunden bietet das Logo nach Googles Aussage den Vorteil, dass diejenigen Online-Shops, die ein „ausgezeichnetes“ Online-Shopping-Erlebnis bieten auch leichter gefunden werden können.

Welche Voraussetzungen müssen Onlineshop-Betreiber erfüllen?

Um das Zertifikat eines „Google Trusted Store“ auf seiner Seite implementieren zu dürfen, muss ein Händler zwei Kriterienbereiche erfüllen, die besonders relevant für den E-Commerce sind. Erstens einen „herausragenden Kundenservice“ und zweitens einen „zuverlässigen Versand“.

Im Interview mit Internet World Business erläutert Brian Marquardt, Group Product Manager bei Google Shopping, dass als Auswahlkriterien sowohl Vorab-Tests als auch stetig überprüfte Messgrößen dienen, welche die hohe Qualität absichern sollen. Dazu zählen unter Anderem die Lieferkonditionen, After-Sale Service sowie der Datenschutz bei der Bezahlung[4]. Die Leistungsstandards von Google sehen, etwas konkreter ausgedrückt vor, dass ein hoher Prozentsatz an Bestellungen pünktlich versandt wird, während der Zeitraum zwischen Bestelleingang und Warenausgang so gering wie möglich gehalten werden sollte. Beim Kriterienbereich Kundenservice verhält es sich ähnlich: Ein hoher Prozentsatz der Anfragen soll möglichst schnell gelöst werden, wobei die absolute Menge der Kunden, die Hilfe benötigen, sehr gering bleiben soll. Konkrete Zahlen nennt Google dabei allerdings nicht.

In den USA, wo die Zertifizierung bereits etabliert ist, ist neben dem Einrichten eines „Trusted Store Profils“ und dem Einbau des Trusted Store Codes im Onlineshop zum Erhalt des Zertifikats die Verfügbarmachung aller Bestelldetails notwendig, die mit dem Lieferprozess zusammenhängen (OrderID, Versanddatum, Sendungsnummer, Frachtführer). Dies muss durch einen Versand-Feed in Form von mit Tabulatoren getrennten .txt Dateien oder einem anderen Dateiformat, das vom Google Merchant Center unterstützt wird, in täglichem Intervall geschehen.

Warum sich aber der Bewertung und Überwachung der Service- und Logistikennzahlen durch Google unterziehen? Vor allem wenn der eigene Webshop eventuell bereits ein anderes Gütesiegel (z.B. Trusted Shops) vorweisen kann?

In einem Interview stellt Brian Marquardt (Group Product Manager bei Google) in Aussicht, dass das „Zertifizierter Händler“-Logo zukünftig bei Google Shopping Ergebnissen eingeblendet werden wird. Des Weiteren erwähnt er die Möglichkeit der Verbindung der Händlerbewertung in Google AdWords mit den Umfrageergebnissen des zertifizierten Shops. Diese Optionen legen die Vermutung nahe, dass die Zertifizierung nicht nur auf Vertrauensbildung, sondern auch für eine bevorzugte oder zumindest um zusätzliche Features angereicherte Platzierung auf den SERPs (Search Engine Result Pages) ausgelegt ist.

Wie sieht der Käuferschutz von Google aus?

Hat sich ein Händler für das Trusted Store Programm qualifiziert, darf er auf seiner Seite das entsprechende Logo einbetten, wie Google in seinem Blog berichtet. Mittels Mouse-Over-Funktion werden dem Kunden dann Google-Shop-Statistiken zu den beiden oben genannten Kriterien angezeigt.

Zusätzlich wird auch die Option des Käuferschutzes angezeigt (Opt-In Modul), die der Kunde in Anspruch nehmen kann. Google sichert dem Kunden damit Unterstützung bei bestimmten Schwierigkeiten mit Einkäufen in einem Umfang von bis zu 1000,- € zu. Allerdings nicht pro Bestellung, sondern als Maximum, das einem Kunden in seinem Leben erstattet werden kann (lifetime purchase protection) und nur sofern das Problem innerhalb von 60 Tagen gemeldet wird. Kann das Problem nicht gelöst werden, wird dem Kunden der Bestellpreis inklusive Steuern und Versand von Google erstattet.

Der Käuferschutz ist zudem auf zwei Problemtypen limitiert: (1) Der bestellte Artikel wurde nicht geliefert oder (2) es fand keine Rückerstattung statt, obwohl das erworbene Produkt frist- und vertragsgemäß vom Kunden zurückgeschickt wurde. Für andere Fehlleistungen wie Falschlieferung, Fehler im Rechnungsbetrag oder einen anderen als den erwarteten Zustand der Ware, kann Google freiwillig Hilfestellung leisten, ist dazu jedoch nicht verpflichtet. Darüber hinaus sind einige Produkte von vornherein vom Schutz ausgeschlossen. Eine entsprechende Liste wurde von Google veröffentlicht.
Fazit für Onlineshops

Die Einführung von Google zertifizierten Onlineshops ist sicherlich eine interessante und kostengünstige Erweiterung von bestehenden Zertifikaten. Ob es allerdings für sich genommen als (bisher) beim Kunden weitestgehend unbekanntes Gütesiegel ausreicht, um Vertrauen zu erwecken, ist wegen des bislang andauernden Testbetriebs in Deutschland noch schwer abzuschätzen.

Mit bestehenden Zertifikaten ist Google Trusted Store nur begrenzt vergleichbar, da beispielsweise die Erfüllung aller (länderspezifischen) rechtlichen Vorgaben, die für Onlineshops gelten, nicht Teil des Prüfverfahrens ist. Die Relevanz des Zertifikates für den Bereich Search Engine Advertising (SEA) bei Einführung der in Aussicht gestellten Verbindung mit Google AdWords ist dagegen gegeben. Gleiches gilt sicherlich auch für das Einbeziehen des Logos in die Product Listing Ads (PLAs) der Google Shopping Ergebnisse. Letztlich muss vom interessierten und vor allem auch zertifizierungsfähigen Onlineshop abgewogen werden, ob der Aufwand den die Zertifizierung verursacht, in einem wirtschaftlichen Verhältnis mit dem Nutzen steht, welcher sich eventuell erst nach einer Verbindung mit Google Shopping und dem SEA-Bereich ergibt.

communicode nimmt im BVDW Internetagentur-Ranking 2014 weiter Fahrt auf

communicode nimmt im BVDW Internetagentur-Ranking 2014 weiter Fahrt auf

communicode nimmt im BVDW Internetagentur-Ranking 2014 weiter Fahrt auf

24.04.2014

Im Vergleich zu der Vorjahresplatzierung (Platz 65) konnte communicode sich mit einem Umsatz von 4,3 Mio. Euro und einem Umsatzwachstum von 16,4% auf Platz 61 steigern.

Die communicode AG aus Essen verbessert ihre Position im Ranking der umsatzstärksten Full-Service-Internetagenturen 2014 um 4 Plätze.

Im Vergleich zu der Vorjahresplatzierung (Platz 65) konnte communicode sich mit einem Umsatz von 4,3 Mio. Euro und einem Umsatzwachstum von 16,4% auf Platz 61 steigern. Im Subranking für den klassischen Kernbereich E-Commerce, liegt communicode mit Platz 16 in den TOP 20 der größten Anbieter in diesem Bereich, gemessen am mit E-Commerce erzielten Umsatz. Unternehmen qualifizieren sich für dieses Ranking unter der Voraussetzung, dass sie mindestens 30% Ihres Umsatzes im Anwendungsbereich E-Commerce erzielen. Mit der Platzierung und dem 100%igen Fokus auf dem Gebiet stellt communicode seine Expertise und Spezialisierung unter Beweis. Auch die Mitarbeiterzahl ist um 21 % auf 65 Mitarbeiter in 2013 gewachsen; Tendenz, steigend.

Damit liegt communicode genau im Trend der gesamten Branche, welche im Jahr 2013 ihren Gesamtumsatz um 14 % steigern konnte. Die größten deutschen Internetagenturen haben so mit 1,055 Milliarden Euro Honorarumsatz die magische Milliarden-Grenze überschritten. Von allen 217 am Ranking teilnehmenden Agenturen hatten nur 34 (15,6%) einen Umsatzrückgang zu verzeichnen.

Das Ranking, eine Initiative des Bundesverbands Digitale Wirtschaft (BVDW) in Kooperation mit iBusiness und den Fachmagazinen W&V und Horizont, erscheint einmal pro Jahr und bildet die TOP 200 der Internetagenturen nach deren Honorarumsatz aus dem Vorjahr ab. Es gilt als Branchenbarometer der interaktiven Wirtschaft.

Weitere Informationen zum finden Sie hier:

Übersicht E-Commerce Subranking

Übersicht Hauptranking

Fullservice-Digitalagentur communicode und hybris Partner der ersten Stunde baut seine hybris-Kompetenz mit weiteren Entwickler-Zertifikaten aus.

hybris Zertifizierung für weitere Entwickler der Fullservice-Digitalagentur communicode AG

Fullservice-Digitalagentur communicode und hybris Partner der ersten Stunde baut seine hybris-Kompetenz mit weiteren Entwickler-Zertifikaten aus.

24.02.2014

Das neu hinzu gekommene Know-How zur Schaffung von Omnichannel E-Commerce-Lösungen auf hybris-Basis untermauert den langjährigen Partner-Status der communicode AG.

Mit dem Bestehen des „Core Developer Certification Exam V4“ stellen die zusätzlichen, zertifizierten communicode-Entwickler ihre Fähigkeiten und Expertise zur Realisierung komplexer Omnichannel- und E-Business-Projekte mit hybris-Software unter Beweis.

Unternehmen können sich auf die Erfahrung bei der erfolgreichen Umsetzung von hybris-Projekten jeder Größenordnung verlassen. Der Wunsch nach nahtloser Integration von E-Business-Infrastrukturen findet seine Entsprechung in den zahlreichen vorzuweisenden hybris-Referenzen.

„Die meisten unserer Kunden haben eins gemeinsam: Sie haben eine Vielzahl komplexer Produkte, die reibungsfrei und mit kurzen Turn-Around-Zeiten kommuniziert werden wollen“, meint Stefan Belmann, COO der communicode AG. „Je komplizierter und verschachtelter diese Produkte und Informationen sind, desto besser.
Das ist unsere Spezialität und wir wissen worauf es bei nachhaltig erfolgreichen E-Business-Projekten ankommt. Wir sind keine klassische Internet-Agentur – obwohl wir unsere Kunden natürlich auch beim Thema User-Experience-Design und Frontend betreuen. Unser Hauptschwerpunkt liegt bei der agilen und auf Scrum basierenden Projekt-Umsetzung und Implementierung komplexer Systeme und Backbones für hochkomplexe Anforderungen. Wir sind Infrastruktur-Lieferant und Problem-Löser für unsere Kunden – das spiegelt auch schon die Manpower in den einzelnen Abteilungen wieder.

Wir zählen 5 Mal mehr Spezialisten und Techniker im Consulting und in der Entwicklungs-Abteilung als in der Design-Abteilung. Alleine das unterscheidet uns bereits von der normalen Internet-Agentur. Selbstverständlich können wir auch „schön“ – essentieller für unsere Kunden sind jedoch die von uns optimierten Prozesse im Hintergrund, die unseren Kunden echte Mehrwerte liefern, mehr Geld einbringen und mit denen sie bares Geld sparen können. Diese Kompetenz macht uns seit über 10 Jahren, trotz Internetblase und Wirtschaftskrise, krisensicher. Mit zwei Mitarbeitern – die auch immer noch bei uns arbeiten – sind wir 2003 unter der Marke communicode durchgestartet.

Heute zählen wir über 75 Mitarbeiter. Auch das zeichnet uns aus – wir wollen langfristig mit unseren Mitarbeitern etwas aufbauen und fortwährend in sie investieren und sie fördern. Das ist unser Ziel und dieses Ziel kommt direkt auch unseren Kunden zugute“, schließt Stefan Belmann.
Über die hybris AG:

Der weltweit agierende E-Commerce-Technologie Anbieter hybris AG ist seit August 2013 Bestandteil des Softwarekonzerns SAP. Sein Kerngeschäft liegt in der Entwicklung von Unternehmenssoftware und On-Demand Lösungen für E- und Multichannel-Commerce sowie Master-Data- und Bestellmanagement.

Über die hybris AG:

Der weltweit agierende E-Commerce-Technologie Anbieter hybris AG ist seit August 2013 Bestandteil des Softwarekonzerns SAP. Sein Kerngeschäft liegt in der Entwicklung von Unternehmenssoftware und On-Demand Lösungen für E- und Multichannel-Commerce sowie Master-Data- und Bestellmanagement.

Internationalisierung im E-Commerce Welche Gründe sprechen für die Expansion von E-Commerce ins Ausland? Welche Hürden gilt es zu überwinden?

Tipps für die Internationalisierung im E-Commerce

Internationalisierung im E-Commerce

Welche Gründe sprechen für die Expansion von E-Commerce ins Ausland? Welche Hürden gilt es zu überwinden?

Das Wesen des E-Commerce wird entscheidend durch ständige Erreichbarkeit und Unabhängigkeit vom Standort geprägt: zwei Eigenschaften, die sonst nur dem theoretischen Modell des „vollkommenen Marktes“ zugeschrieben werden. Diese beiden Eigenschaften sorgen dafür, dass der Kundenkreis, unabhängig von den angebotenen Waren oder Dienstleistungen, nicht lokal begrenzt, sondern prinzipiell weltumspannend ist. Mit dem Betrieb eines Onlineshops wächst die Zahl der potenziellen Kunden also um ein Vielfaches.

Sollen Waren und Dienstleistungen allerdings über Landesgrenzen hinweg in das angrenzende oder sogar weltweite Ausland gehandelt werden, stehen Shopbetreiber vor besonderen Herausforderungen. Dass die Expansion der E-Commerce Aktivitäten ins Ausland lohnenswert oder zumindest von der eigenen Konkurrenz angestrebt ist und damit schon allein zum Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit nötig sein kann, zeigt eine Umfrage des Statistischen Bundesamtes. 77% aller deutschen Onlineshops liefern bereits ins Ausland. Von den verbleibenden 23% planen ganze 81% ebenfalls bald eine Ausweitung ihrer Aktivitäten ins Ausland . Onlineshops in Deutschland die ausschließlich im Inland tätig sind, werden in Zukunft also eine Ausnahme darstellen.

Auch eine Studie der OC&C Strategy Consultants in Kooperation mit Google zeigt das Potenzial der Internationalisierung, besonders für Deutschland. Im Jahr 2013 wurden 18,6 Mrd. Euro von den sechs größten E-Commerce Exporteuren umgesetzt, wobei Deutschland den dritten Platz belegt, mit einem Handelsüberschuss von 26.1 Mio. Euro. Damit liegt Deutschland weit abgeschlagen hinter Großbritannien (746 Mio Euro) und den USA (134 Mio. Euro). Für das Jahr 2020 wird ein Umsatz  von ca. 97 Mrd. Euro erwartet, was die Wachstumsmöglichkeiten des internationalisierten E-Commerce hervorhebt.

Vermutete und tatsächliche Schwierigkeiten

Die Gründe für die fehlende Aktivität im Ausland sind vielfältig. Eine Befragung durch das Beratungs- und Forschungsinstitut ibi Research von über hundert E-Commerce Unternehmen die (bisher) nicht im Ausland aktiv sind hat ergeben, dass vor allem rechtliche Unsicherheiten beim Verkauf an ausländische Kunden als das größte Hemmnis wahrgenommen werden. Daneben werden Schwierigkeiten beim Kundenservice in der jeweiligen Landessprache, Unsicherheiten bei der Zahlungsabwicklung und ein aufwendiger Versand als abschreckende Gründe genannt.

Tatsächlich decken sich die erwarteten Komplikationen mit denen, welchen sich bereits internationalisierte Onlineshops konfrontiert sehen, wie eine Befragung des statistischen Bundensamtes zeigt. Die bereits genannten, rechtlichen Unsicherheiten sind das vorrangigste Problem von Unternehmen mit mehr als 500.000.- € Umsatz, dicht gefolgt von Schwierigkeiten des Angebots von Serviceleistungen in Landessprache. Genau umgekehrt stellt sich die Situation für kleinere Unternehmen mit weniger als einer halben Million Euro Umsatz dar. Sie haben vorrangig mit sprachlich angepasstem Service zu kämpfen und erst nachrangig mit rechtlichen Unsicherheiten, dicht gefolgt von aufwendiger Versandabwicklung. Letzteres ist durchaus plausibel, angesichts des Aufwands der für internationale Logistikprozesse betrieben werden muss (Koordination verschiedener Dienstleister, Berücksichtigung von länderspezifischen Auflagen bezüglich Lagerung, Verpackung, Kennzeichnung, etc.).

Ebenfalls nicht zu vernachlässigen sind – wie eine Umfrage von Deloitte aus dem Jahr 2008  ergab – kulturelle Unterschiede zwischen dem bereits bekannten, heimischen Markt und dem zu erschließenden, neuen Auslandsmarkt .
Die Expansion des eigenen Onlineshops in neue Märkte außerhalb des nationalen Einzugsgebiets bedarf folglich genauer Planung um die Hürden zu überwinden. Diese ergeben sich in jedem Fall, ob KMU oder Großkonzern.

Grundvoraussetzungen erfüllt?

Die grundlegenden Voraussetzungen für erfolgreichen Handel im Ausland sind im Allgemeinen auf einige einfache Punkte reduzierbar. Zunächst gilt: Wer im Inland stabilen Erfolg und entsprechenden Umsatz hat, dem gelingt die Internationalisierung eher als Unternehmen mit schwankenden Umsätzen und unklaren Zukunftsprognosen.
Darüber hinaus lässt sich festhalten, dass Firmen, die getrieben von sogenannten „Push-Faktoren“, also Umweltfaktoren die sie aus dem einheimischen Markt drängen, ins Ausland expandieren, dort weniger erfolgreich sind als Unternehmen, die Aufgrund von „Pull-Faktoren“ international werden. Letztere „ziehen“ Unternehmen ins Ausland, beispielsweise aufgrund einer guten konjunkturellen Lage insgesamt steigender, internationaler Nachfrage, und eröffnen so neue Marktchancen .
Ein weiterer Faktor, der über Erfolg oder Misserfolg der Ausweitung unternehmerischer Bemühungen entscheidet, ist im Prinzip ein offensichtlicher: In einer Studie der BDO Deutsche Warentreuhand von 2011 haben annähernd 70% der befragten Unternehmen angegeben, dass schlicht die Qualität und der Service Ihrer Produkte auf dem neuen Markt entscheidend waren. Dabei ist eine „gesunde Mischung“ aus etablierten und neuen Produkten auf dem neuen Markt die favorisierte Aufteilung.

Wie sieht der Zielmarkt überhaupt aus?

Eine allgemeingültige Strategie gibt es für die Internationalisierung nicht; kein Markt ist wie der andere. Das gilt selbst bei benachbarten Ländern mit gleicher Landessprache. Sind die oben genannten Voraussetzungen erfüllt, müssen als nächstes die Gegebenheiten und Erfordernisse des zukünftigen Zielmarktes untersucht werden. Dazu müssen sowohl Markt-, als auch Wettbewerbs- und Kundenanalysen durchgeführt werden.

  • Analysen des Absatzmarktes geben Aufschluss über dessen Volumen, in welche Segmente der Markt unterteilt ist, wie sich die Preispolitik darstellt, mit welchem Wachstum man zu rechnen hat, ob es andere rechtliche Rahmenbedingungen als im Heimatmarkt zu beachten gilt und vieles mehr.
  • Eine Wettbewerbsanalyse zeigt auf, mit welchen Konkurrenzverhältnissen im neuen Markt zu rechnen ist: ob sich der Markt zwischen wenigen großen Anbietern aufteilt, ob es einen unbestrittenen Marktführer gibt oder welche Nische innerhalb des Marktes von welchem Konkurrenten bedient wird. Dadurch lassen sich Marktchancen identifizieren.
  • Bezüglich der Kunden muss man sich mit den länderspezifischen Vorlieben auseinandersetzen. Zunächst auf Produktebene: Welche Produkte sind auf dem neuen Markt gefragt? Was wird sich voraussichtlich gar nicht verkaufen? Muss man gegebenenfalls Änderungen vornehmen, usw.?

Was muss der Onlineshop im Ausland können?

Neben der Abstimmung des Produktportfolios muss natürlich der Onlineshop auf die Bedürfnisse und Gewohnheiten der Kunden abgestimmt werden. Dabei müssen sowohl technische als auch nutzerseitige Aspekte berücksichtigt werden. Ziel sollte sein, den Nutzern im Ausland ein auf Ihre Sprache und Kultur zugeschnittenes Einkaufserlebnis zu bieten.

Für jedes Land die passende Sprache

Zunächst sollte der jeweilige Onlineshop in die entsprechende Landessprache übersetzt werden. Nur selten sind Kunden gewillt in einem „internationalen“ Shop in englischer Sprache einzukaufen. Daher ist es aus technischer Sicht notwendig, ein Back-End zu haben mit dem Produktdaten und verschiedene Produktportfolios, Rechnungsdokumente und Preise dem Zielland entsprechend ausgeliefert werden können.
Analog zum System der Produktdatenverwaltung (z.B. PIM Product Information Management) muss auch das Shopsystem des expandierenden Unternehmens in der Lage sein, Produktbezeichnungen und-beschreibungen in verschiedenen Sprachen darstellen zu können. Gegebenenfalls muss das Shopsystem auch UTF-8 Codierung unterstützen, um Sprachen mit Zeichen außerhalb des lateinischen Alphabets zu unterstützen (etwa kyrillische Buchstaben).
Um dem Kunden die für ihn passende Sprachvariante und Währung präsentieren zu können, bietet sich die Nutzung von IP-Detection an. Die Sprache und Währung wird dann dem aktuellen Standort entsprechend der GEO-IP angepasst. Für den Fall, dass der Standort nicht korrekt erkannt wird, sollte immer auch eine Sprachumschaltung für die Kunden möglich sein.
Bei international abweichenden Produkten (beispielsweise aufgrund rechtlicher Restriktionen oder eines bewusst unterschiedlichen Sortiments) kann es sinnvoll sein, den Kunden mittels eines Banners auf den Shop in seiner eigenen Sprache aufmerksam zu machen. Auf diese Art verweist etwa amazon.com bei einem Zugriff aus Deutschland auf amazon.de.

Hosting, Domains und URL-Struktur

Das Hosting des Shops kann entweder lokal im Zielland der Expansion oder vom Heimatland aus erfolgen. Aus Gründen der Suchmaschinenoptimierung (SEO) empfiehlt sich das Zielland als Hosting-Standort.

Google erkennt die Ausrichtung eines Onlineshops anhand mehrerer Faktoren, wozu insbesondere die ccTLD (country code Top Level Domain wie .de, .co.uk, .fr), die Einstellung für die geografische Ausrichtung (für generische TLD wie .org und .com) sowie der physische Serverstandort via IP-Adresse zählen. Der Faktor des physikalischen Standortes ist jedoch nicht immer die beste Wahl für die Content-Ausrichtung, da einige Websites in einem anderen Land aufgrund besserer Infrastruktur oder mittels Content Delivery Networks, also einem Netz lokal verteilter Server, gehostet werden . Auch Virtualisierungsaspekte können ausschlaggebend sein. Welche Lösung die sinnvollste ist, muss im Einzelfall abgewogen werden.
Wie die oben genannten Faktoren schon nahelegen, hat die URL-Struktur entscheidenden Einfluss auf die geografische Ausrichtung des Onlineshops und deren Sichtbarkeit. Google nennt verschiedene Methoden, um mittels URL Struktur die Ausrichtung des Shops identifizieren zu können, die jedoch alle Vor- und Nachteile aufweisen.

  • Länderspezifische URLs mittels ccTLDs (beispielshop.de, beispielshop.it) sind eindeutig in Sachen Ausrichtung und optimal für SEO-Aspekte. Allerdings auch kostspieliger in der Verwaltung und bei der Umsetzung von  Publizierungsaspekten aufwendiger. Die diversen Sprachversionen können durch verschiedene Verzeichnisse geregelt werden (beispielshop.de/de/, (beispielshop.de/en/). Diese Struktur bietet sich an, wenn es für jedes Land, in dem verkauft wird auch eine passende ccTLD gibt und diese realisierbar ist.
  • Subdomains von generischen TLDs (de.beispielshop.com, fr.beispielshop.com) sind leichter und günstiger einzurichten, einfacher zu verwalten und auch Publizierungsprozesse sind einfacher zu realisieren. Zusätzlich lässt diese Kombination verschiedene Serverstandorte zu und Subdomains können nach Ländern ausgerichtet werden – allerdings nicht unbedingt eindeutig für Nutzer (Subdomain für Land oder Sprache?). Diese Struktur bietet sich vor allem dann an, wenn international oder in Wirtschaftsbereichen vertrieben wird. Auch hier werden die diversen Sprachversionen in Verzeichnissen realisiert.
    Eine Liste aller generischen TLDs wird von Google hier zur Verfügung gestellt.
  • Unterverzeichnisse von generischen TLDs (beispielshop.com/de/, beispielshop.com/fr/) sind zwar ebenfalls leicht einzurichten, jedoch in Kombination mit den abzubildenden Sprachversionen sehr unübersichtlich. Insbesondere durch die Sprachebene, die dann mittels zusätzlicher Verzeichnisstruktur abgebildet werden muss (beispielshop.com/de/en/) oder Land und Sprache mittels einer einzigen Verzeichnisstruktur abgebildet wird (beispielshop.com/de_en). Da Verzeichnisstrukturen aus Suchmaschinensicht eher unkompliziert gehalten werden sollten und sich die Länderausrichtung in den Webmaster-Tools nicht optimal realisieren lässt, ist dies keine effektive Lösung.
  • Von URL-Parametern wird abgeraten (beispielshop.com?loc=de) da dort die geografische Ausrichtung für Google nicht erkennbar ist, auch nicht durch Deklaration in den Webmaster-Tools.
    Die Google Webmastertools bieten die Möglichkeit einer zuvor verifizierten Seite ein geografisches Ziel zuzuordnen. Dazu zählt auch jede Subdomain als eigenständige Domain bzw. Webporperty; jedoch kann je nur ein Land pro Websiteproperty zugeordnet werden.

Da auch Versionen wie beispielurl.xx, www.beispielurl.xx und auch die https-Versionen eigenständige Webproperties sind, sollten diese auch in den Webmaster-Tools eingerichtet werden. Per 301 Anweisung (für den Zugriff) und in den Webmaster-Tools (für die Ausrichtung) kann dann von allen Versionen eine bevorzugte Domain definiert werden und Zugriffe auf die eigentliche Domain weitergeleitet werden.

Href Lang Tags für das Sprachenangebot

Nachdem die Struktur der Seite geregelt ist, kann man nun alternative Sprachversionen anbieten. Seit 2011 stellt Google Webmastern zudem den Marker (kein Befehl!) rel=“alternate“ hreflang=“…“ zur Verfügung, mit dem Google Informationen über die Existenz verschiedener internationaler Seiten und länderbasierter Sprachvariationen gegeben werden können.

Der Wert des hreflang=“ “ kann allgemein eine Sprache sein (gekennzeichnet mit dem gängigen ISO639-1 Länderkürzel, z.B. hreflang=“de“) oder eine Kombination aus Sprache und Land, um unterschiedliche Muttersprachler innerhalb eines Landes besser ansprechen zu können (bspw. hreflang=“de-ch“ für deutschsprachige User in der Schweiz und hreflang=“fr-ch“ für französischsprachige Schweizer).
Sollte eine Seite über eine Sprachauswahlliste verfügen, empfiehlt es sich über diese URL über das Atrribut hreflang=“x-default“ festzulegen.

Das hreflang-Tag wird für alle Seiten eingesetzt, entweder in der Sitemap oder im head–Bereich der Seite als HTML-Link-Element. Für eine dieser Möglichkeiten sollte man sich entscheiden. Dabei müssen auf jeder Seite alle alternativen Sprachversionen angegeben werden und zusätzlich die jeweilige Sprache auf sich selbst verweisen.
Nachfolgendes Beispiel soll diese Vorgehensweise für zwei unterschiedliche Sprachvarianten mit gleicher Währung verdeutlichen. Auf der Seite in deutscher Sprache gibt es zum einen das hreflang-Tag für die Seite selbst und zum andern das hreflang-Tag für den Verweis auf die französischsprachige Seite. Auf der französischen Seite sind ebenfalls beide Tags enthalten.

Häufiges Shop-Problem: duplicate content

Neben dem Verweis durch Href-Lang-Tags auf eventuelle gleiche Sprachen, die jedoch für andere Zielmärkte und Länder publiziert werden, ist es empfehlenswert, bei unterschiedlichen URL Varianten mittels des „canonical“-Tags auf doppelte Inhalte hinzuweisen. Dadurch wird einer Herabstufung im Suchmaschinen-Ranking aufgrund von „duplicate content“, also mehrfach vorhandenen Inhalten, vorgebeugt. Doppelte Inhalte lassen sich manchmal nicht umgehen, beispielsweise wenn ein Onlineshop einerseits eine Standardressource http://www.beispielshop.de/beispielprodukte.htm beinhaltet, für jede Session aber eine neue ID erzeugt, die in die URL übernommen wird http://www.beispielshop.de/beispielprodukte/?session_id=1234.htm.

Über den canonical Tag im Head-Bereich der Webseite derjenigen Seite, die den dublicate content produziert, kann der Shopbetreiber Suchmaschinen mitteilen, welche der beiden Seiten die bevorzugte ist und in den Index aufgenommen werden soll.
Auf jeden Fall sollte man sich im Rahmen der Expansion die ausländischen Domains des eigenen Shops sichern, auch wenn man ansonsten den Shop mit einer generischen Domain (bei Onlineshops meist .com) betreibt. Andernfalls riskiert man unnötige Auseinandersetzungen im Zuge von Domain-Hijacking oder Domain-Grabbing.

Des Weiteren sollte die Hardware des Shops auf den zusätzlichen Traffic, der durch die Erschließung internationaler Märkte entsteht, zugeschnitten sein. Aufgrund der etwaigen Zeitverschiebung zwischen den Ländern und den deshalb abweichenden „Einkaufszeiten“ ist eine verlässliche Verfügbarkeit 24/7 ein weiterer wichtiger Aspekt. Möchte man die Zugriffswege gering halten, sollte das Hosting durch einen Anbieter vor Ort in Erwägung gezogen werden. Performante Lösungen können vor allem dann realisiert werden, wenn sowohl die Shopsoftware als auch der Betrieb des Shops von ein und demselben Anbieter kommen.

Weitere Informationen zu Duplicate Content finden Sie hier direkt bei Google.

Auf die Besonderheiten der Länder eingehen

Abgesehen von den unternehmerischen und technischen Herausforderungen einer Expansion in andere Märkte, werden Unternehmen auch mit länderspezifischen Besonderheiten konfrontiert. Sollte das notwendige Spezialwissen nicht in-house vorhanden sein, empfiehlt es sich einen Country Manager zu aquirieren oder mit einer Agentur mit dem entsprechenden Wissen zusammenzuarbeiten. Da beispielsweise SEO nicht nur die Optimierung auf den eigenen Seiten bedeutet, können so auch besser relevante Faktoren identifziert werden, die das Umfeld, PR, Drittseiten, etc. betreffen und mithelfen können, den Shop im Ausland zu vermarkten. Man hat sozusagen einen Insider vor Ort.
Bezüglich der Besonderheiten kann man eine Unterscheidung treffen zwischen Anpassungen, die für einen funktionierenden E-Commerce unabdingbar sind und denjenigen, die zwar empfehlenswert aber keineswegs zwingend notwendig sind.

Zu den unabdingbaren Modifikationen (oder sogar neu einzurichtenden Features) des Onlineshops gehören alle Prozesse, die direkt mit dem Einkaufsprozess des Kunden zu tun haben. Ohne sie ist der Warenverkauf über das Internet im Ausland schlicht nicht möglich.
Wie bereits erwähnt, müssen die Sprache und die Währung dem Zieland der Expansion angepasst werden. Zwar kann man auch mit einem englischsprachigen Shop das Ausland bedienen, was allerdings spätestens bei den Zahlungsmodalitäten für den Kunden ernüchtend sein kann, wenn seine Währung nicht akzeptiert oder sein bevorzugtes Zahlungsmittel nicht verfügbar ist. Der Kundenservice und -support sollte ebenfalls in der Landessprache angeboten werden, da Kunden, wenn sie auf Hilfe angeweisen sind, nicht auf fremdsprachige FAQs oder Service-Hotlines zurückgreifen wollen.
Doch nicht nur Sprache und Zahlungsmittel müssen dem jeweiligen Land entsprechend gestaltet werden. Gleiches gilt auch für Größen bei Textilien und Schuhen. Umrechnungstabellen, etwa als Link neben der verfügbaren Größenangabe, können dem Kunden zwar helfen,die für ihn passende Größe zu finden, wirken jedoch unbeholfen und unterbrechen den Kunden beim Einkaufsprozess. Umso wichtiger ist der Einsatz eines Product Information Management (PIM)-, Warenwirtschafts- oder Enterprise Resource Planning-Systems, in dem Produktdaten- und -preise in den Landessprachen und auch mit den entsprechenden Werten (Schuhgrößen, Kleidergrößen, etc.) gepflegt werden können.

Der Checkout-Prozess

Mit der reinen sprachlichen Anpassung des Checkout-Prozesses ist es meistens nicht getan wenn es um den Shopbetrieb im Ausland geht.
Formularfelder sind im Ausland häufig anders angeordnet (z.B. Reihenfolge der Abfrage von Nach- und Vorname und umgekehrt, erst PLZ, dann die Stadt und umgekehrt), teils werden auch abweichende Angaben abgefragt. Beispielsweise werden in Japan Präfekturen und in China Provinzen abgefragt, während die Angabe des Bundeslands in Deutschland meist optional ist. Die Anpassung der Formularfelder ist nicht nur aus Gründen der Versand- und Bezahlabwicklung sinnvoll. Unerwartete Formularstrukturen führen dazu, dass der Kunde im Checkout abgelenkt wird, was wiederum die Ausstiegsrate erhöhen kann. Ebenso müssen rechtliche Vorgaben beachtet werden, wenn es beispielsweise um die Zustimmung zu AGBs geht, oder die Platzierung der Informationen zum Datenschutz.

Was für die Adresseingabe gilt, gilt auch für die angebotenen Zahlungsmittel. Benutzt wird, was bekannt ist. Fehlt das bevorzugte Zahlungsmittel, wird der Einkaufswagen an der Kasse stehen gelassen. Daher sollten Zahlungmittel den örtlichen Präferenzen angepasst werden. In Deutschland dominiert die Bezahlung per PayPal oder auf Rechnung, während schon in den Nachbarländern Schweiz und Österreich die Zahlung per Kreditkarte beliebter ist . Gleiches gilt für die USA. In Südamerika ist die Bezahlung per elektronischer Geldbörse oft genutzt, während in Finnland die Hälfte aller Bestellungen auf Rechnung erfolgt. In den Niederlanden (iDEAL) und Polen (Przelewy24) sind Online-Payment Verfahren in Echtzeit bevorzugt .

Allgemeingültig ist, dass Versandkosten für Auslandslieferungen nicht erst am Ende des Checkout-Prozesses deklariert oder in den allgemeinen Geschäftsbedingungen versteckt werden sollten, sondern am besten schon zu Beginn des Einkaufsprozesses gut sichtbar sind. Ist der Versand in manchen Ländern oder im Ursprungsland kostenfrei, sollte damit auch geworben werden.

Interface-Design

Eine international funktionierende Webseite ohne Angleichung des Interface, also der visuellen Schnittstelle zwischen Onlineshop und Kunde, ist kaum möglich. Deshalb sollte im Kontext der Internationalisierung bei der Abstimmung des Designs auf die jeweiligen Konventionen des Ziellandes geachtet werden.
Die Gestaltung des Interface unterteilt sich in die zwei Bereiche der kulturabhängigen und der kulturunabhängigen Elemente. Kulturunabhängige Elemente haben Allgemeingültigkeit und können in mehreren Kulturkreisen verwendet werden. Bestes Beispiel dafür sind Piktogramme, die durch ihre reduzierte Form und neutrale Darstellung in den meisten Kulturen verstanden werden. Je mehr kulturunabhängige Elemente im Interface-Design Anwendung finden, desto weniger muss lokal angepasst werden. Soll dennoch eine Anpassung erfolgen, um den Kunden ein angenehmes Einkaufserlebnis zu bieten, ist es empfehlenswert die kulturunabhängigen Elemente bereits bei der Erstellung so anzulegen, dass sie beispielsweise textlich oder gestalterisch ohne Probleme verändert werden können. Texte sollten dafür nach Möglichkeit nicht in Bilder integriert und grafische Elemente in einzelne Ebenen unterteilt sein, um jederzeit Bestandteile verändern zu können.
Trotz der Kulturunabhängigkeit einiger Interface-Komponenten, sollten einige Bestandteile in jedem Fall angepasst werden. Neben dem Datumsformat, der Währung, den Größen, Telefonnummern und Adressformaten muss auch die Leserichtung stimmen (z.B. im Arabischen von rechts nach links, im Japanischen und Chinesischen von oben nach unten).

Soll die Angleichung an kulturelle Besonderheiten im Interface-Design über das Mindestmaß hinausgehen, müssen weitere Aspekte berücksichtigt werden. Nicht jede Farbgestaltung ist international auf die gleiche Weise gebräuchlich. Weiß ist im asiatischen Raum die Farbe der Trauer und als Hauptfarbe für Websites eher weniger geeignet. In Deutschland kennt man sie als Farbe der Reinheit und in Ägypten steht sie in Verbindung mit Frohsinn. Rot ist in Deutschland als Warn- und Signalfarbe bekannt, in Ägypten steht sie für Trauer und Tod, während man in China Glück und Heiterkeit mit ihr verbindet.

Einen zusätzlichen Beitrag zur Anpassung kann, vor allem im Bereich Fashion, die Verwendung von Fotos mit Models aus dem gleichen ethnischen Raum zu der die angestrebete Zielgruppe  zählt, leisten. Zum einen bekommt der Kunde eine bessere Vorstellung davon, wie die Kleidung an ihm aussehen wird. Zum anderen signalisiert der Shopbetreiber, dass er sich auf die Bedürfnisse der Kunden einstellt und diese auch versteht. Das ist ein wichtiger Schritt für die Kundenbindung.
Generell lässt sich festhalten, dass minimalistische Standards in westlichen Ländern Verwendung finden können, während in vielen asiatischen Ländern eine genauere Auseinandersetzung mit den spezifischen Anforderungen erfolgen sollte.

Online-Marketing anpassen

E-Commerce im Ausland erfordert auch ein entsprechendes Online-Marketing. Die verfügbaren Kanäle varriieren dabei im Vergleich zum Heimatmarkt sowohl in ihrer reinen Anzahl als auch in Ihrer Relevanz und Ausprägung. Beispielsweise hat Google nicht in jedem Land den gleichen quasi-monopolistischen Stellenwert, sondern ko-existiert neben nationalen Suchmaschinen wie z.B. Baidu (China) oder Yandex (Russland). Das bedeutet zusätzliche Aufwände in den Bereichen SEO und SEM und erfordert Wissen um die landesspezifischen Anforderungen an Inhalt und Gestaltung.

Der Aufwand kann sich lohnen, da Suchmaschinenoptimierung und -marketing gut dazu geeignet sind, die eigenen Waren und Dienstleistungen im Ausland bekannt zu machen. Empfehlenswert ist die Zusammenarbeit mit einem ortsansässigen Unternehmen, das über das nötige Expertenwissen bezüglich der landesspezifischen Gepflogenheiten und rechtlichen Rahmenbedingungen (beispielshalber in Bezug auf E-Mail-Marketing) verfügt. Darüber hinaus kann ein lokaler Kooperationspartner die Erstellung von Suchmaschinenanzeigen (z.B. AdWords) in Landessprache gewährleisten. Zudem verfügt ein ortsansässiger Dienstleister über umfangreiche Marktkenntnisse, wenn es etwa um die Koordination von Online-Marketing mit markttypischen Gegebenheiten geht. Beispielshalber muss der Verkauf von Saisonartikeln, wie Textilien, an die klimatischen Gegebenheiten des Landes angepasst werden. Je nach Klimazone muss der Verkauf von Saisonartikeln früher oder später als im Heimatmarkt beworben werden.

Smartphone und Tablet sind persönliche Assistenten geworden: Die Expansion ins Ausland konfroniert E-Commerce Unternehmen oftmals auch mit einer anders gelagerten Endgeräte-Infrastruktur und einer entsprechend unterschiedlichen Akzeptanz der Geräte.
Wie eine Studie des Statistik-Portals Statista zeigt, ist der Anteil der Smartphone-Nutzer, die ihre Mobilgeräte zum Online-Einkaufen nutzen, in Großbritannien doppelt so hoch wie in Deutschland, in Indosnesien sogar fast dreimal so hoch . Die absolute Verbreitung von Smartphones, auch für die Zukunft prognostiziert, ist in China am höchsten (derzeit 422 Mio. Geräte in 2014) und damit mehr als doppelt so hoch wie z.B. in den USA. Daher ist es ratsam, die Webpräsenz responsive, also sich selbst an unterschiedlichste Endgeräte anpassend, zur Verfügung zu stellen. Damit wird Nutzern, vor allem in Ländern mit hoher Mobilgeräteverbreitung, das Einkaufserlebnis ermöglicht, das ihren Gewohntheiten entspricht.

Fazit und Ausblick

Die Expansion ins Ausland war auch in Zeiten vor dem Aufkommen des Internet ein aufwendiges und risikobehaftetes Unterfangen. Daran hat sich, trotz neuer Möglichkeiten und technischem Fortschritt, nicht viel geändert. Die Ausweitung der eigenen Geschäftsaktivitäten will wohl überlegt sein und sollte aus der richtigen Intention heraus erfolgen. Nicht Push-Faktoren sollten Treiber des grenzübegreifenden Handels sein, sondern Pull-Faktoren und damit das selbstbestimmte Wahrnehmen von Chancen im Ausland.
Um E-Commerce in ausländische Märkte auszuweiten, müssen sowohl Prozesse als auch technische Voraussetzungen und benötigte Inhalte neu erstellt oder aber an neue Gegebenheiten angepasst werden. Der ausländische Kunde sollte die gesuchten Inhalte in seiner Muttersprache auffinden, in seiner Landeswährung mit ihm bekannten Zalhlungsmethoden bezahlen und für den gesamten Prozess diejenigen Endgeräte verwenden, an die er gewöhnt ist. Zusätzlich kann das User-Interface entsprechend den kulturellen Besonderheiten des neu erschlossenen Marktes angepasst werden.
Auch zukünftig wird internationaler E-Commerce mit einem nicht unwesentlichen Aufwand einhergehen, insbesondere aufgrund der von Land zu Land verschiedenen Gewohnheiten, die nicht automatisierte, sondern individuelle Anpassungen erfordern.
Die Verbreitung von mobilen Endgeräten und neuer Services wird dafür sorgen, dass internationaler E-Commerce vor allem dann erfolgreich ist, wenn er sich den technischen Anforderungen des Zielmarktes anpasst. Sei es durch responsive Design, native Apps, WebApps oder die Implementierung neuer Services, wie Near Field Communication, Augmented Reality oder Virtual Reality (Stichwort: Oculus Rift oder Windows HoloLens).
Der Ausbau der Netzinfrastruktur, auch im Ausland, wird dafür sorgen, dass die genannte Problematik des Hostings einen deutlich geringeren Stellenwert, zumindest hinsichtlich der Performance, haben wird, als es momentan noch der Fall ist. Darüber hinaus werden durch sattelitengestütze Internetverbindungen abgeschiedene Regionen informations-technologisch erschlossen, wodurch sich potenzielle neue Märkte ergeben.

E-Commerce Anbieter communicode AG auf der DMEXCO in Köln. „turning vision into reality“ ist das Motto der diesjährigen DMEXCO 2013 in Köln.

E-Commerce Anbieter communicode AG auf der DMEXCO in Köln

E-Commerce Anbieter communicode AG auf der DMEXCO in Köln. „turning vision into reality“ ist das Motto der diesjährigen DMEXCO 2013 in Köln.


12.08.2013

578 Aussteller auf 50.000 m² für fast 23.000 Fach-Besucher aus 73 Ländern – das sind Zahlen die die DMEXCO 2012 zu verzeichnen hatte.
Auch in diesem Jahr findet vom 18.09.2013 bis zum 19.09.2013 eine der weltweit wichtigsten Messen für die digitale Wirtschaft in Köln erneut statt und die communicode AG ist selbstverständlich dabei.

Die communicode AG präsentiert sich als Mitglied des BVDW auf dem Stand des Bundesverbandes für digitale Wirtschaft und steht interessierten Besuchern mit Präsentationen, Know-How und digitalen Lösungen rund um die Themengebiete E-Business und E-Commerce, Enterprise Content Management und Product Information Management zur Verfügung und stellt unter anderem das eigens entwickelte, automatische Translation-Modul TMS-Connect vor.

Alle DMEXCO-Daten auf einem Blick:

Sie finden communicode auf dem Stand des BVDW in Halle 8 / Stand A051 A053

Besuchszeiten:

Mittwoch, 18. September 2013, 9:00 Uhr bis 18:30
Donnerstag, 19. September 2013, 9:00 Uhr bis 18:30 Uhr

Ort:

Kölnmesse
Messeplatz 1
50679 Köln

E-Business-Agentur communicode wird 10 Jahre! 10 Jahre communicode heißt: spannende Projekte, tolle Kunden, eine Menge Herausforderungen und ein starkes Team.

E-Business-Agentur communicode wird 10 Jahre!

E-Business-Agentur communicode wird 10 Jahre! 10 Jahre communicode heißt: spannende Projekte, tolle Kunden, eine Menge Herausforderungen und ein starkes Team.

Essen, August 2013

Die communicode AG feiert in diesem Jahr ihren 10. Geburtstag. Der E-Commerce-Dienstleister blickt auf erfolgreiche 10 Jahre mit kontinuierlichem Wachstum, spannenden Projekten, großen Herausforderungen und einem starken Team zurück.

Das im Jahr 2003 noch als communicode GmbH & Co. KG gegründete Unternehmen ist heute eine der führenden E-Commerce-Agenturen mit insgesamt 65 Mitarbeitern an den beiden Standpunkten Essen und Stuttgart.

Zahlreiche namhafte Unternehmen aus den unterschiedlichsten Branchen setzen auf communicode als Agentur und realisieren mit ihr zusammen erfolgreiche E-Commerce-, Produkt Information Management- und Content-Management-Lösungen. Zu den Referenzkunden gehören unter anderen Deichmann, Breuninger, Triumph, Balluff, Wilo, WVV, FH-Südwestfalen, Carl Roth und Osram.

«Wir arbeiten seit vielen Jahren für Deichmann, WILO, Breuninger und Triumph – starke Marken im Markt. Jedes Projekt ist eine Herausforderung, der wir uns aufgrund unserer Erfahrungen gewachsen sehen. Die besonderen Anforderungen und Überraschungen, die solche Projekte mit sich bringen, können wir mit Einsatz und Kreativität meistern», bewertet Mitbegründer und CEO Axel Helbig die Stärken des Unternehmens.

Das Konzept von communicode ist aufgegangen. Die Firma setzte sich durch Erfahrung und Expertise in einem stark umkämpften Marktumfeld durch und firmiert seit diesem Jahr als AG.

communicode hat vor zehn Jahren mit 7 Mitarbeitern begonnen, E-Commerce und E-Business für seine Kunden zu realisieren. Neben Beratung, Konzeption und Realisation verschiedenster Projekte mit starken Partnerprodukten und eigens entwickelten Software-Lösungen, hat sie zusätzlich mit der infuniq systems  GmbH 2007 eine Tochtergesellschaft gegründet.

Der Unternehmensname „communicode“ beinhaltet das Credo der Firma – offene Kommunikation mit den Mitarbeitern sowie mit Partnern und Kunden wird bei communicode groß geschrieben. Das Unternehmen ist geprägt von Kollegialität, Kompetenz und Kontinuität. Der Erfolg baut auf das Knowhow der Mitarbeiter und deren Einsatz auf. Ein starkes Team macht eine starke Firma.

E-Commerce Anbieter communicode AG unterstützt networker NRW e.V. Brandneues Internet-Portal des Verbandes für konsolidiertes E-Commerce- und IT-Know-How in der Region.

E-Commerce Anbieter communicode AG unterstützt networker NRW e.V.

E-Commerce Anbieter communicode AG unterstützt networker NRW e.V.
Brandneues Internet-Portal des Verbandes für konsolidiertes E-Commerce- und IT-Know-How in der Region.

Essen, den 10.04.2013

Übersichtlich – Informativ – Frisch – Aktuell.  So präsentiert sich der Verband networker NRW e.V. im neuen Internet-Gewand.

Mit Unterstützung und in enger Zusammenarbeit mit namhaften Design-, IT- , Medien- und Webagenturen aus NRW realisierte der IT- Verband networker NRW die neue Internetplattform auf Basis des Content Management Systems Typo3, die am 21.03.2013 live gestellt wurde.
Gegründet im November 2000 aus einem Zusammenschluss von Unternehmern aus der IT-Branche, ist der Verband heute mit rund 160 Mitgliedsunternehmen das größte IT-Netzwerk für kompetente IT-Unterstützung und Know-How-Transfer auf partnerschaftlicher Ebene in Nordrhein-Westfalen.

networker NRW ist ein wichtiger Dreh- und Angelpunkt für verschiedene Arbeitskreise, in denen sich Mitgliedsunternehmen organisieren, um neue Geschäftsfelder und Kooperationen auf- und auszubauen und um  gemeinsam den Standort NRW als wichtige IT-Innovationsmetropole offensiv und nachhaltig zu stärken.

„Als NRW-weit agierender IT-Verband bündeln wir die Interessen von mehr als 160 Mitgliedern  und schaffen Plattformen zum Geschäfte machen. Mit dem neuen Internetauftritt bieten wir nun unseren Mitgliedern eine bessere Darstellungsmöglichkeit des eigenen Unternehmens und der eigenen Kompetenzen. Zudem können in optisch ansprechender Form Termine und News unserer Mitglieder angekündigt und hinterlegt werden“, so der Vorstandsvorsitzende des networker NRW e.V., Joachim Hähnel.

Die neue Internetpräsenz, die unter www.networker-nrw.de erreichbar ist , umfasst – neben interessanten und wissenswerten Veranstaltungs-informationen rund um den Verband – eine Mitgliedsdatenbank mit umfangreichen Profilinformationen und den Kompetenz-Schwerpunkten der Mitglieder zur öffentlichen Recherche. Mitglieder profitieren von der Vermittlung von Projekten und von qualifiziertem Fachpersonal.

„Der Verband setzt sich unter anderem intensiv und mit besten Verbindungen für Ausbildungsinitiativen und  -aktivitäten ein und wirkt so nachhaltig und aktiv dem Fachkräftemangel in der IT-Branche entgegen“, bestätigt der CEO und Vorstandsvorsitzende der communicode AG, Axel Helbig. „ Alle Unternehmen und Personen, die den Verband bei der Umsetzung der Webseite unterstützt haben, zeigen nicht nur aktiv Flagge für die wichtige Arbeit des networker NRW e.V. –  sondern für den gesamten IT-Standort NRW.“

Die communicode AG unterstützte zusammen mit BRANDrot, Image Transfer GmbH, Trafo2 GmbH und resch media den Aufbau der Verbands-Internetseite.

E-Business Lösungsanbieter communicode vollzieht Formwechsel zur Aktiengesellschaft. Optimale Rechtsform für den weiteren Expansionskurs des Multichannel-Commerce Dienstleisters.

E-Business Lösungsanbieter communicode vollzieht Formwechsel zur Aktiengesellschaft. Optimale Rechtsform für den weiteren Expansionskurs des Multichannel-Commerce Dienstleisters.

15.03.2013 Essen/NRW

Die communicode GmbH & Co. KG – einer der führenden deutschen E-Business-Dienstleister – geht den nächsten Schritt in der fast 10 jährigen Erfolgsgeschichte und firmiert seit dem 05.02.2013 als Aktiengesellschaft.

„Unsere Kunden haben uns in den vergangenen Jahren als einen zuverlässigen, beständigen und wachstumsstarken Partner für ihre E-Business-Projekte kennengelernt. Der Rechtsformwechsel soll diese Sicherheit und Beständigkeit adäquat wiederspiegeln und es uns gleichzeitig erleichtern, mit den Anforderungen der stetig wachsenden Projektgrößen und Kundenansprüchen Schritt zu halten.“, erläutert Axel Helbig, Vorsitzender des Vorstands der communicode AG.

„Mit dem Rechtsformwechsel zur Aktiengesellschaft erweitern wir grundsätzlich den Möglichkeitenraum in Bezug auf Kapitalmarktzugang und Finanzierungsalternativen. Die Etablierung eines Mitarbeiterbeteiligungsprogramms spielt in unseren Überlegungen ebenso eine Rolle.“, so Armin Peiker (CFO). Unter dem Dach der communicode AG vereinen sich nun – neben der ausgeprägten Expertise im Segment der Standard-Software – auch die infuniq Systems GmbH mit dem Spezialgebiet PIM-System-Softwareentwicklung (Product Information Management) sowie die communicode Neckar GmbH mit Branchen- und Individual-Lösungen aus dem OpenSource-Umfeld. „Weitere komplementäre Felder werden wir ggf. auch durch anorganisches Wachstum erschließen“, ergänzt Stefan Belmann (COO).

„Mit den aktuellen Projekten, Partnern und unserem konsolidiertem Know-How sichern wir unser Wachstum und bauen damit unsere Marktposition kontinuierlich aus“, unterstreicht Axel Helbig.

“Bereits im November 2012 sind wir aufgrund unseres Wachstums von 200 % in der 5-Jahres-Wertung erneut von Deloitte mit dem „Technology Fast 50“-Award als eines der wachstumsstärksten Technologie-Unternehmen Deutschlands ausgezeichnet worden.“

Kontinuität zeigt communicode auch in der Zusammensetzung der Unternehmensleitung, die unverändert aus Axel Helbig (CEO), Stefan Belmann (COO), Ingo Eck (CBO) und Armin Peiker (CFO) besteht. Zusätzlich erweitert wird die wirtschaftliche Expertise durch die Mitglieder des neu gebildeten Aufsichtsrats Wolfgang Piroth (Vorsitz), Dr. Matthias Kampshoff und Volker Scholz.

Über communicode AG:

communicode AG bietet langjährige Expertise, Strategie-Beratung und Unterstützung bei der Umsetzung von modernem Enterprise Information Management (EIM). Schwerpunkt sind Lösungen für Web und Mobile nach Responsive-Kriterien, integrierte E-Commerce-Lösungen sowie Master Data Management durch Product Information Management- und Media Asset Management-Lösungen. Die nahtlose und reibungsfreie Integration der Systeme ist die Grundlage für erfolgreiche Multichannel-Commerce-, Multichannel-Publishing- und E-Business-Strategien.

Erfolgreicher Relaunch der WILO Website durch communicode.

WILO vertraut für Online-Katalog auf infuniq und communicode

Erfolgreicher Relaunch der WILO Website durch communicode.

Essen, 15.03.2013

communicode, einer der führenden deutschen E-Business-Dienstleister mit Standorten in Essen, Hamburg und Stuttgart, kann ein weiteres erfolgreiches Projekt vermelden:  Die Essener Experten für komplexe E-Commerce-Aufgaben setzten für WILO, einen der führenden Hersteller von Pumpen und Pumpensystemen mit 70 Gesellschaften und rund 6.000 Mitarbeitern, den Relaunch des Online-Katalogs um.

„communicode hat einen rundum gelungenen Auftritt auf die Bühne gelegt – rechtzeitig zu der für uns wichtigen Messe ISH“, sagt Thomas Funk, Project Manager Product Information Management bei WILO SE. Und Axel Helbig, CEO der communicode AG, ergänzt: „Der Relaunch des Online-Katalogs ist ein weiterer Schritt in der langjährigen vertrauensvollen Zusammenarbeit mit WILO. Wir freuen uns darauf, weiter eng mit WILO zusammen zu arbeiten und noch viele interessante Projekte umzusetzen“.

Der Online-Katalog von WILO arbeitet auf der Basis der Lösung infuniq web der infuniq systems GmbH in der Version 4 und ist unter productfinder.wilo.com erreichbar. Auch eine mobile Version wurde von communicode für WILO erarbeitet.

Effizient durch Omni-Channel: Paralleler Vertrieb über Absatzkanäle dank einheitlicher Datenpflege

Effizient durch Omni-Channel – Paralleler Vertrieb über Absatzkanäle dank einheitlicher Datenpflege

Effizient durch Omni-Channel: Paralleler Vertrieb über Absatzkanäle dank einheitlicher Datenpflege

Auf Latein bedeutet der Begriff „omni“ so viel wie ganz, jeder oder auch alles. Im Bereich des Marketings erfreut sich dieses lateinische Wort zunehmender Beliebtheit. Omni canalis oder zu Neudeutsch eher als Omni-Channel bekannt, bezeichnet eine Weiterentwicklung des Multi-Channel-Vertriebs – sämtliche Absatzkanäle werden hier parallel bedient.

Vor dem Hintergrund dynamischer und globaler Märkte sowie heterogener Zielgruppen nutzen Unternehmen neue Strategien und Kommunikationstechnologien, um sich dem zunehmenden Wettbewerb zu stellen und multiple Absatzkanäle zu bedienen. Statt sich lediglich dem Point of Sale zu widmen, müssen Unternehmen mittlerweile sämtliche Kommunikationskanäle vernetzen. Vor allem das parallele Bespielen von stationärem, Online- sowie Katalog- und Versandhandel stellt vielfach eine besondere Herausforderung dar, nicht nur im B2C-, sondern auch zunehmend im B2B-Bereich. Ein einziger Produktkatalog reicht nicht mehr zur Kundenbindung, wie noch vor 15 Jahren. Konsumenten ordern und nutzen dank des heterogenen Informationsangebots heutzutage parallel diverse Channels, von Internet über Katalog und Online-Shop bis zu Auktionsplattformen oder auch Applikationen für mobile Endgeräte. Daher müssen Unternehmen auch parallele Absatzkanäle zielgruppengerecht bedienen. Mit der reinen Integration eines Online-Shops ist es bei der Markenkommunikation mittlerweile ebenfalls nicht mehr getan. Vielmehr gilt es, E-Commerce-Strategien in ein ganzheitliches E-Business einzubetten.

Multioptionale Konsumenten

Multiple Kommunikationskanäle zu vernetzen und sämtliche Zielgruppen parallel zu bedienen, ist grundsätzlich an keinerlei Branche gebunden. Egal ob im Textilgeschäft oder in Industrie und Handel: Unternehmen profitieren branchenneutral von einem Omni-Channel-Vertrieb. So können sie neue Zielgruppen und Absatzmärkte erschließen und sich dadurch einen Wettbewerbsvorteil verschaffen. Schließlich verlangen multioptionale Konsumenten auch multiple Absatzkanäle. Somit gilt es, sämtliche Vertriebs- und Kommunikations-Channels zu bündeln beziehungsweise parallel zu nutzen. Basis für diesen Omni-Channel-Vertrieb bilden effiziente Softwaretechnologien. Unternehmen setzen diese eng aufeinander abgestimmt sowohl zu internen als auch zu externen Kommunikations- und Marketingzwecken ein.

Single Source of Data

Neben einem konsistenten Backend ist die einheitliche Daten- und Produktpflege in einem unternehmensweiten Enterprise Content Management- und einem Product Information Management-System eine wichtige Voraussetzung für eine erfolgreiche E-Business-Strategie. Alle Daten und Produktinformationen werden bei diesem Single Source of Data-Ansatz kontinuierlich und zentral eingepflegt, wodurch Unternehmen medienneutral aus einer einzigen Quelle darauf zugreifen können. Workflows im Hintergrund organisieren und strukturieren die Informationen für eine sofortige Ausgabe in Online-Kataloge oder gedruckte Medien. Verantwortliche aus Marketing und Produktmanagement pflegen und generieren Website, Shop, Kataloge, Broschüren, Preislisten oder Aufsteller am Point of Sale über eine einzige Plattform. Durch die ergänzende Integration eines Corporate Translation Management wird darüber hinaus die Lokalisierung in unterschiedliche Länder ermöglicht. Im Ergebnis können Unternehmen somit einzelne Märkte und Zielgruppen multilingual bedienen und beispielsweise bestimmte Produkte in Asien absetzen, während andere parallel speziell für den lateinamerikanischen Kontinent zur Verfügung stehen.

Die Grenzen zwischen den einzelnen Kanälen verschwimmen zunehmend, da faktisch jeder Kunde ein Omni-Channel-Kunde ist. Viele Unternehmen bieten mittlerweile verknüpfte Services an. Kunden bestellen beispielsweise Textilien oder Unterhaltungselektronik im Online Shop und holen die georderte Ware anschließend im Geschäft ab. Im Zuge des Mobile Commerce gewinnt auch die Integration mobiler Endgeräte wie Smartphones und Tablets in Omni-Channel-Strategien an Bedeutung. Der multioptionale Kunde ist somit „always on“ und jederzeit ansprechbar. Dies birgt natürlich ein ungeheures Potenzial. Und auch die Grenzen zum Privatleben werden mit Social Commerce und dem Bedienen sozialer Netzwerke wie Facebook stetig aufgebrochen. Diese Trends und Potenziale gilt es für die Verantwortlichen aus Marketing und Produktmanagement unbedingt zu erschließen. Mit dem „Single Source of Data“-Ansatz haben Mitarbeiter unmittelbaren Zugriff auf entsprechende Informationen und können diese neuen Märkte strategisch fokussieren.

Grundsätzlich kann die Produkt- und Unternehmenskommunikation für Unternehmen aus den unterschiedlichsten Branchen individuell optimiert werden. Eine Vielzahl greift hierfür auf die Erfahrung eines externen Dienstleisters zurück. Zunächst erfolgt eine Analyse der jeweiligen Anforderungen, um dann im Nachgang gut aufeinander abgestimmte Softwaresysteme zu implementieren und so eine zielgruppengerechte Ansprache zu ermöglichen. Einheitlich und zentral verwaltete Produktdaten ermöglichen es Unternehmen, auf neue Marktbedingungen flexibel zu reagieren und Produkte umgehend zu kommunizieren sowie abzusetzen.

Stationäres und Online-Geschäft verknüpfen

Zwischen den einzelnen Kanälen verschwimmen die Grenzen zunehmend. Dementsprechend variieren auch die Anforderungen einzelner Unternehmen. Für zukunftsorientierte Händler gilt es beispielsweise nicht nur einen Online Shop aufzubauen oder zu relaunchen, um die Kommunikationskanäle zu optimieren, sondern auch stationäres und Online-Geschäft enger miteinander zu verknüpfen.

Um das Potenzial des Vertriebskanals Internet bestmöglich auszuschöpfen, sollte die Erweiterung des Shop-Systems im Vordergrund stehen. Prozesse wie beispielsweise Payment, Logistik, Webtracking oder auch Such- und Merchandising-Funktionalitäten sollten hierbei passgenau integriert werden, um künftig auch alle Kanäle pflegeleicht und einheitlich zu bedienen. Neben einer neuen E-Commerce-Plattform ist es mitunter ratsam, Marketing-Module zu implementieren, sodass Mitarbeiter Kampagnen umgehend konfigurieren und umsetzen können. Ein Großteil des Datenbestandes lässt sich dabei aus der Plattform in ein solches Tool übertragen, um die Daten dort spezifisch für unterschiedlichste Kampagnen abzurufen und aufzubereiten. Neben den reinen Produktinformationen können auch weitere Medien wie beispielsweise Produktfotos und kommerzielle Videos in das System eingefügt werden. Diese optimieren die Nutzung des Shops und ermöglichen es den Kunden des Händlers, sich multimedial über das Produktangebot zu informieren.

Single Source of Stock

Die interne Infrastruktur direkt mit dem Online Shop zu verbinden, ist essentiell für den Omni-Channel-Ansatz. Hierzu zählen bereits existierende, interne Systeme wie beispielsweise ERP, Kassensysteme etc. Bei geringen Beständen kann die Ware dann nicht nur in den Lagern, sondern auch der Bestand in der Filiale angezeigt werden. Alle denkbaren Artikel sind dann aus einer Quelle über den Onlinekanal recherchier- und kaufbar (Single-Source-of-Stock). Somit trägt der Händler dem Longtail-Nutzen maximal Rechnung. Separate Lager für Online Shops würden dank der Verbindung zwischen Lager, Filialen, Online und Mobile der Vergangenheit angehören. Dementsprechend kann ein solcher Single-Source-of-Stock-Ansatz Online- und Offline-Artikel optimal koordinieren, Transparenz gewähren und die Effizienz eines Händlers steigern.

Über die Installation eines Translation Memory-Systems besteht bei Bedarf und der optionalen Erschließung fremdsprachiger Märkte auch die Möglichkeit, multilinguale Kampagnen zu fahren. Leistungsfähige Such- und Navigationsfunktionen können ebenfalls in den Online Shop eingefügt werden. Analyse-Ergebnisse aus einem Shop-Monitor-Modul stimmen geplante Marketing-Kampagnen noch genauer auf die entsprechenden Zielgruppen ab.

Beim Omni-Channel-Ansatz gilt es, eine Vielzahl an Faktoren zu berücksichtigen. Ausgehend von der Kundensituation sowie den entsprechenden Zielgruppen sollte eine individuelle Betrachtung und Abwägung erfolgen, um die Produkt- und Unternehmenskommunikation praxisnah zu optimieren. Denn eines ist sicher: das Zusammenspiel von digitaler und physischer Welt kann schon heute für mehr Umsatz und weniger Kosten sorgen und rüstet Unternehmen für den Weg hin zum Omni-Channel-Vertrieb.

communicode realisiert Webauftritt mit CMS-Implementierung und elektronischem Katalog für BALLUFF

Neuer Webauftritt mit CMS-Implementierung und elektronischem Katalog für BALLUFF

communicode realisiert Webauftritt mit CMS-Implementierung und elektronischem Katalog für BALLUFF

Essen, den 01.06.2012

Besucher der Website der BALLUFF GmbH sollen einfacher und vor allem wesentlich schneller Zugriff auf Unternehmens- und Produktinformationen erhalten. So wünschte sich der Hersteller von Sensortechnik im Zuge eines Relaunches des bestehenden Webauftritts die Installation eines performanten Content Management-System (CMS) in Verbindung mit einem elektronischen Katalog.
Der mit der Umsetzung beauftragte E-Business Dienstleister communicode GmbH & Co. KG stand vor einer großen Herausforderung: Es gab einen sehr engen Zeitplan für die Realisierung und das neue System sollte nahtlos in die bestehende Systemlandschaft integriert werden. communicode bewerkstelligte die Umsetzung innerhalb der vorgegebenen Zeit und Anfang Juni ging das neue System in der ersten Ausbaustufe live.

Das 1921 gegründete Unternehmen BALLUFF ist mit über 50 Jahren Sensor-Erfahrung und über 2.200 Mitarbeitern ein weltweit führender Hersteller von Sensortechnik. Mit Firmensitz in Neuhausen a.d.F. bei Stuttgart steht das Unternehmen für ausgereifte Technik, kontinuierliche Innovation und höchste Qualität sowie größte Zuverlässigkeit und maximale Kundenorientierung.

Der weltweite Internetauftritt sollte auf Basis einer etablierten Standardplattform neu abgebildet und aufgesetzt werden. „Speziell die Umsetzung der wichtigen Funktionalitäten und die Pflege auf Seiten BALLUFF waren eine terminliche Herausforderung“, beschreibt Axel Helbig, Geschäftsführer von communicode, das Projekt. Zuerst setzte sich das Team bei communicode an das Initialprojekt und realisierte den Auftritt für Deutschland in den Sprachen Deutsch und Englisch.

Fast gleichzeitig bauten die Spezialisten und das Team bei BALLUFF die US-Webseite auf. Diese wird Ende Juni online gehen. Zeitnah sind 18 weitere Länder-Rollouts geplant und befinden sich bereits in Vorbereitung. „In sehr enger und guter Zusammenarbeit zwischen communicode und uns sowie über kurze Abstimmungswege konnten die hohen Anforderungen an das Projekt erfüllt werden“, sagt Hansjürgen Eberle, Project Manager Corporate Processes and Organization bei BALLUFF.

Technisch hatte sich BALLUFF bereits im Vorfeld für das Enterprise CMS OpenText entschieden und folgte den Empfehlungen des E-Business Dienstleisters bei der Wahl des elektronischen Kataloges für ein optimales Zusammenspiel. Für die Ausspielung der Daten aus dem Product Information Management-System (PIM) nutzt der Sensorhersteller jetzt den elektronischen Katalog infuniq Web. Dieser stellt die Daten in gewünschter Form im Web dar. Statische redaktionelle Inhalte werden ausschließlich über das CMS gepflegt.

Neben den reinen Produktdaten und –dokumenten liefert infuniq Web Strukturinformationen zur Suche und zur Anzeige von Produkten in den verschiedenen Bereichen. So ist im elektronischen Katalog hinterlegt, welche Merkmale in welchem Produktbereich als Suchparameter für eine attributgesteuerte Suche herangezogen werden. „Besucher der Webseite werden feststellen, dass Informationen nun viel schneller zur Verfügung stehen. Die Basis dafür haben wir mit der Neuauflage aus ECMS und elektronischem Katalog gelegt“, sagt Helbig. BALLUFF zeigt sich sehr zufrieden und für die Zukunft gerüstet mit der schnell realisierten Lösung von communicode. Weitere Folgeprojekte befinden sich bereits in der Planung.

Elektronischer Katalog 2.0 – communicode implementiert infuniq web 4 bei WILO SE/Paradigmenwechsel bei der Performance dank NoSQL

Elektronischer Katalog 2.0 – communicode implementiert infuniq bei WILO SE

Elektronischer Katalog 2.0 – communicode implementiert infuniq web 4 bei WILO SE/Paradigmenwechsel bei der Performance dank NoSQL

Essen, 03.05.2012

Produktinformationen noch dynamischer in einem elektronischen Katalog darstellen: Dafür bietet die communicode GmbH & Co. KG mit Hauptsitz in Essen infuniq.

In Version 4 wurde der elektronische Katalog von infuniq, der Tochterunternehmung des Essener Unternehmens, runderneuert und effizienter gestaltet. Mit infuniq können Unternehmen webbasierende Produktkataloge in verschieden Sprachen und unterschiedlichem Layout publizieren. Sämtliche Produktdaten lassen sich umgehend aktualisieren und flexibel visualisieren. Mit dem E-Katalog kann ein Web-Shop zur Integration des ERP-Systems realisiert werden. PowerSearch- und Bestellfunktionen ermöglichen eine einfache Handhabung.

Pilotprojekt WILO SE

In einem Pilotprojekt implementierte communicode infuniq  bei der WILO SE, einem der international führenden Hersteller von Pumpen und Pumpensystemen, und sorgte hier für einen Paradigmenwechsel bei der Performance unter anderem dank NoSQL (Not only SQL). „Wartbarkeit, Stabilität und Performance des Systems wurden bei Wilo deutlich spürbar verbessert“, äußert Axel Helbig, Geschäftsführer der communicode GmbH & Co. KG.

Aufgrund der Größe des Datenbestands an Produktinformationen von Wilo litten relationale Datenbanken unter enormen Leistungsproblemen. Daher entschloss sich communicode für den Back-End-Einsatz einer NoSQL-basierten Lösung. Diese bietet wesentlich schnellere Datenzugriffe und steigert die Performance des Online-Kataloges um ein Vielfaches. Bekannte Projekte wie beispielsweise eBay und Facebook setzen für ihr Back-End bereits auf NoSQL-Implementierungen. „Wir benötigten eine neue Lösung, um der stetig wachsenden Datenmenge gerecht zu werden. Mit infuniq web  konnten wir die Reaktionszeiten verkürzen und die Performance enorm steigern“, erklärt Thomas Milde, Leiter der technischen Kommunikation bei der WILO SE.

Deutliche Performance-Steigerung

Für die Umsetzung des Front-Ends bei Wilo verwendete communicode das quelloffene Spring Web Framework für die Java-Plattform. Dieses unterliegt der Apache-Lizenz und ist somit frei verwendbar. Als Front-End-Lösung ist das Framework am Markt bereits etabliert und hat sich in vielen Referenzprojekten bewährt. „Die Supportzeiten haben sich deutlich verbessert“, äußert Thomas Milde. „Auch Importprozesse führen wir nun in kürzester Zeit durch.“

Die Anwendung des Programmierparadigmas REST (Representational State Transfer) trägt ebenfalls zu einer Steigerung der Performance von infuniq web bei. Fortan sind sämtliche URLs leichter lesbar und der Seiteninhalt entspricht genau dem Ergebnis einer serverseitigen Aktion. Der allgemeine Einsatz bewährter Technologien wie jQuery, Javascript, Java Server Pages oder XHTML runden den Leistungsumfang des elektronischen Kataloges ab.

communicode als „econda Certified Web Analytics Partner“ ausgezeichnet

Zertifizierter Partner von econda Web- und Shop-Monitoring Lösungen

communicode als „econda Certified Web Analytics Partner“ ausgezeichnet

Die E-Commerce-Experten von communicode, einem der führenden deutschen E-Business-Dienstleister, bauen ihre Partnerschaft zu econda aus und können eine weitere Auszeichnung für sich verbuchen.

Umfangreichen Datenmengen, die auf professionellen Websites und in B2B- und B2C-Shops gesammelt werden, müssen analysiert und anschließend daraus die richtigen Schlussfolgerungen und Handlungsempfehlungen abgeleitet werden.

Dieses Wissen ist gerade für mittelständische Unternehmen von enormer Bedeutung für die Optimierung des eigenen Angebotes. Die erfolgreiche Zertifizierung eines ganzen Teams von Entwicklern, Consultants und Marketing-Experten belegt unsere Kompetenz in diesem wichtigen Feld und gibt unseren Kunden zusätzliches Vertrauen, mit communicode den richtigen Dienstleister ausgewählt zu haben. Dieses Zertifikat wird jedes Jahr erneuert.

Wachstum durch Digitalisierung – Top 6 für ein funktionierendes E-Business

Wachstum durch Digitalisierung – Top 6 für ein funktionierendes E-Business

Wachstum durch Digitalisierung – Top 6 für ein funktionierendes E-Business


Der Begriff E-Business steht für die Digitalisierung von Geschäftsprozessen und betrifft sowohl unternehmensinterne als auch externe Informations- und Kommunikationsstrukturen. E-Business-Technologien unterstützen Unternehmensnetzwerke, optimieren die Kommunikation und schaffen ein einheitliches Erscheinungsbild.

1. Wissen ist Macht

In Zeiten zunehmender Globalisierung stellt Wissen einen Wettbewerbsvorteil dar, deshalb sollte E-Business alle strategischen Unternehmensprozesse und die gesamte Wertschöpfungskette berücksichtigen, da E-Business einen Teil der Businessstrategie darstellt. Im Zusammenspiel unterschiedlicher Abteilungen wie Marketing, Produktmanagement und Vertrieb verfügen nicht immer alle Beteiligten über das gleiche Wissen. Dies ist kein Nachteil, wenn wenigstens die Informationsquellen für alle von gleicher Qualität sind. Ein Beispiel: Die neusten technischen Eigenschaften des marktreifen Produkts sollten nach Freigabe nicht nur den Ingenieuren und Produktmanagern zur Verfügungen stehen, sondern allen Kollegen weltweit, egal ob Produktion oder Marketing. Nur so kann ein Unternehmen einheitlich agieren.

2. Einheitliche Daten/Datenpflege

Kern einer erfolgreichen E-Business-Strategie bildet die einheitliche Datenpflege. Möglich ist dies in einem Product Information Management-System (PIM-System), welches die zentrale Steuerung von Produktinformationen über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg steuert. So behalten Unternehmen die Kontrolle über alle Produktinformationen und wahren die Einheitlichkeit der Daten auch über Ländergrenzen hinaus. Über beliebig viele Kanäle und in beliebig vielen Ländern können koordinierte Sales- und Marketingaktionen einfach durchgeführt werden. Ein PIM-System gewährleistet die Bereitstellung konsistenter Produktinformationen sowohl an allen Schnittstellen wie etwa Internet oder Extranet als auch für alle Ausgabemedien wie Produktflyer oder Kataloge. Der Fokus der Daten liegt bei Vertriebs- sowie Marketinginformationen und Kennzeichen wie Artikelnummern, Kurzbezeichnungen, kaufmännischen Merkmalen, Logistikdaten und Produktionsinformationen.

3. Einfachheit in der Anwendung/Usability

Wenn Daten nur in einem zentralen System gepflegt werden müssen, entfällt der permanente Wechsel unter Software-Anwendungen. Insellösungen in der Softwarelandschaft werden aufgehoben und der Pflegeaufwand verringert sich erheblich. Einher damit gehen Zeit- und Kosteneinsparungen. User gewöhnen sich schnell an ein System und die Logik dahinter und arbeiten mit Freude damit. Auch moderne Content Management Systeme, zur Publikation der einheitlichen Daten, werden ohne Programmierkenntnisse bedient.

4. Flexibilität

Dank einheitlicher und konsistenter Datenbasis und simpler Ausrollmöglichkeiten kann das Marketing im Headquarter eines internationalen Konzerns spontan entscheiden, beispielsweise kurzfristig einen Katalog in Rumänien zu publizieren, während in Spanien eine Marketingaktion mit ganz anderem Schwerpunkt gefahren wird. Die Auslieferung der Daten kann quasi per Knopfdruck jederzeit und überall erfolgen. Aufwendige Freigabeprozesse entfallen. Gleiches gilt etwa für den Rollout neuer Produktkategorien in Onlineshops, was im schnelllebigen Onlinemarkt von entscheidender Bedeutung ist. Die Übernahme der Produktdaten aus der Warenwirtschaft war lange Zeit die einzige Quelle des Onlineshops. Doch der Rechercheanspruch ist immens gestiegen und damit auch der Wunsch nach intelligenteren Suchoptionen wie etwa Attributen, Werten, Bereichen oder Sprachen. Die Integration und Verknüpfung mit PIM-Systemen ist die logische Folge der gestiegenen Ansprüche heutiger Nutzer.

5. Internationalisierung

Eine neue Dependance oder ein neuer Onlineshop in einem anderen Land? Mit einer durchdachten E-Business-Strategie kein Problem. Alle Daten liegen vor und mit einem Translation Memory System können sie auch in beliebig viele Sprachen übersetzt und multilingual gepflegt werden. Der Einsatz dieser Systeme ermöglicht daher nahtlose Übersetzungsprozesse, kürzere Durchlaufzeiten, Kostensenkungen und ein einheitlich hohes Qualitätsniveau aller fremdsprachlichen Dokumente. Die Adaption von unternehmens- und produktrelevanten Informationen für alle Zielmärkte ist heute wesentlicher Bestandteil der Wertschöpfungskette. Bedienungsanleitungen per Knopfdruck in beliebig vielen Sprachen publizieren – ein Traum für jeden Produktmanager.

6. Sicherer technischer Background

Basis für eine erfolgreiche E-Business-Strategie bilden der technische Background und effektive Softwaresysteme. Es existieren zahlreiche Softwarelösungen am Markt. „Ein PIM-System bildet die Basis und wird idealerweise durch CMS und TMS sowie ein DAM/MAM (Media Asset Management) ergänzt. Wichtig ist, dass hier meist keine Standardlösungen funktionieren, sondern individuell auf das Unternehmen zugeschnitten gearbeitet werden muss. Ob Anpassung an ERP-Systeme, Schnittstellen oder individuelle Wünsche, ohne diese Individualisierung bringt es nicht den gewünschten Effizienzgewinn“, sagt Axel Helbig, Geschäftsführer der communicode GmbH & Co. KG.

communicode fortan Preferred Partner der e-Spirit AG

Neue Partnerschaft mit der e-Spirit AG

communicode fortan Preferred Partner der e-Spirit AG

Essen, 22.11.2011

Auf gute Partnerschaft: communicode ist fortan Preferred Partner des FirstSpirit™ Herstellers e-Spirit. Beide Unternehmen arbeiten bereits seit Jahren zusammen und haben diverse CMS-Projekte wie beispielsweise für die Fachhochschule Südwestfalen, Kaiser, die WVV oder aktuell WAGO erfolgreich realisiert.

Mit der Auszeichnung Preferred Partner würdigt e-Spirit communicodes langjährige Erfahrung in der Implementierung ihres Content Management Systems FirstSpirit™. „Für uns ist die Auszeichnung Preferred Partner eine Bestätigung unserer Unternehmensphilosophie. Wir sind stets daran interessiert, Brücken zu schlagen und nachhaltig zu arbeiten. Dies kennzeichnet auch unsere langjährige Zusammenarbeit mit e-Spirit“, so Axel Helbig, geschäftsführender Gesellschafter der communicode AG (vormals GmbH & Co. KG).

communicode ist nicht nur ein wichtiger Implementierungspartner sondern hat mit TMS-Connect® auch ein FirstSpirit™-Modul entwickelt. Dieses vereint die Stärken des Content Management Systems FirstSpirit™ mit denen des Translation-Memory-Systems Across. Informationsinhalte, die im CMS FirstSpirit™ erstellt wurden, lassen sich so automatisch in Across übertragen. Dort werden diese übersetzt und anschließend wieder in die CMS-Plattform eingefügt. So trägt TMS-Connect® zu einer schnellen und einfachen Pflege multilingualer Internetpräsenzen bei.

Über die e-Spirit AG

Die e-Spirit AG ist einer der führenden Technologieanbieter im Bereich Web Content Management (WCM). Zahlreiche namhafte Kunden aus allen Branchen setzen auf FirstSpirit™ für die weltweite Umsetzung erfolgreicher Webstrategien und die Erstellung, Verwaltung und Veröffentlichung von Inhalten in unterschiedlichsten Kanälen (Inter,- Intra- und Extranet, mobile Kanäle, PDF, E-Mail-Newsletter, Portale, DTP, Technische Dokumentation). Das CMS überzeugt Unternehmen mit seiner herausragenden Integrationsfähigkeit und konsequenten Best-of-Breed-Ausrichtung: Es integriert sich nahtlos in komplexe Systemlandschaften und Portale (SAP NetWeaver, IBM WebSphere, Microsoft SharePoint, Liferay) und mit dem FirstSpirit™ AppCenter bietet e-Spirit die im Markt einzigartige Möglichkeit zur Oberflächenintegration beliebiger (Web-)Anwendungen direkt in das CMS. Als Content-Integrations-Plattform erfüllt FirstSpirit™ höchste Ansprüche an Usability, Leistungsfähigkeit und Investitionssicherheit.

Zur Corporate Site von e-Spirit

Relaunch: communicode passt WAGO-Website an internationale Anforderungen an

WAGO-Website – Anpassungen an internationale Anforderungen

Relaunch: communicode passt WAGO-Website an internationale Anforderungen an

Essen, 15.11.2011

Neues Design, neuer Online-Katalog und neues Content Management System: communicode realisiert den kompletten Relaunch bei der WAGO Kontakttechnik GmbH aus Minden.

Um den veränderten internen und externen Anforderungen gerecht zu werden, entschloss sich WAGO, seine Internetpräsenz zu optimieren. In enger Abstimmung mit communicode entschied sich das Unternehmen mit weltweit mehr als 5.000 Mitarbeitern, seine Website der internationalen Ausrichtung anzupassen. Dabei legte communicode besonders Wert auf die Bedürfnisse der Anwender. Basis des Relaunchs bildet das implementierte Content Management System FirstSpirit der e-Spirit AG. Dieses gewährt eine hohe Systemperformance und zeichnet sich durch Benutzerfreundlichkeit und Mehrfachnutzung von Inhalten aus. „Eine wesentliche Systemanforderung war es, die weltweite Content Pflege effizienter zu gestalten“, erklärt Axel Helbig, geschäftsführender Gesellschafter von communicode. „Die im Zuge des internationalen Roll-Outs verfügbaren 36 Sprach- und Ländervarianten werden vor allem die Einbindung internationaler Redakteure erleichtern.“

Neues First-Spirit CMS und Online-Katalog

Neben dem neuen Content Management System implementierte communicode einen neuen Online-Katalog. Basierend auf dem bereits bei WAGO eingesetzten Product Information Management System asim wurden angrenzende Systeme und Datenbanken eingebunden. Auch Features wie die Dokumentensuche mit der Enterprise Search von Exalead oder einen Download Assistent integrierte communicode. So lassen sich verschiedene Dokumententypen in Kategorien, Branchen, Produktgruppen oder Anwendungen suchen und als PDF oder E-Book downloaden.

Darüber hinaus erneuerte communicode das Design der WAGO-Website grundlegend und schuf eine neue Navigationsstruktur. „Zwischen der Navigation und dem Seiteninhalt haben wir einen Slider platziert“, so Helbig. „Mit nur einem Klick lässt sich dieser öffnen und es erscheint eine kurze Unternehmenspräsentation.“ Als Basis für das neue Design nutzte communicode die Unternehmensfarben Grün und Blau.

Über WAGO

WAGO ist eine weltweit operierende Unternehmensgruppe mit Stammsitz in Minden. Tochtergesellschaften und Vertretungen unterhält WAGO auf allen Kontinenten. Produktionsstätten betreibt das Unternehmen in Deutschland, der Schweiz, Polen, China, Indien, den USA und Japan. WAGOs Geschäftsfeld unterteilt sich in zwei Kernbereiche: Electrical Interconnections umfasst Produkte der elektrischen Verbindungstechnik. Ergänzt wird das Portfolio durch den Bereich Automation mit Produkten für die Automatisierung sowie Interface-Bausteinen für Industrie, Prozess- und Gebäudetechnik.

Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.wago.de und www.e-Spirit.com.

Shop-Relaunch: communicode setzt „Breuninger-Welt“ erneut online in Szene

Relaunch des Breuninger-Online Shops

Shop-Relaunch: communicode setzt „Breuninger-Welt“ erneut online in Szene

Essen, 08.11.2011

Die E. Breuninger GmbH & Co. hat den gesamten Neuaufbau des Online-Shops bei communicode in Auftrag gegeben, um dem bisherigen Wachstum und dem in der Zukunft erwarteten Zuwachs gerecht werden zu können.

Als exklusiver Modehändler bietet Breuninger seinen Kunden ein einzigartiges Shoppingerlebnis und setzt deutschlandweit Maßstäbe in Sachen Fashion und Lifestyle.
communicode war bereits durch die Erstimplementierung des Online-Shops strategisch und technologisch mit Breuninger verbunden und übernahm daher erneut in enger Zusammenarbeit mit Breuninger die Projektplanung und Umsetzung. Dabei war communicode für den gesamten Projektablauf verantwortlich – von der technischen Konzipierung über die kundenspezifische Erweiterung der Systemplattform und Software bis hin zur Gesamtintegration aller Systeme. Beim Shop-Relaunch stand zum einen die Erweiterung des Shop-Systems entsprechend der Anforderungen des Kunden im Mittelpunkt.

Zum anderen stellte die passgenaue Integration der übrigen Prozesse wie Payment, Logistik, Webtracking wie auch Such- und Merchandising-Funktionalitäten eine besondere Herausforderung dar. Vor der Live-Stellung wurde das Projekt kontinuierlich einer gemeinsamen und eingehenden Qualitätssicherung unterzogen, um sicherzustellen, dass die Inbetriebnahme des neuen Online-Shops ein Erfolg wird. Koordination der Live-Stellung und Migration aller Informationen in das neue System gehörten ebenfalls zum Leistungsumfang. Die hohe Verfügbarkeit des Shops wird durch die Betriebsunterstützung communicodes sichergestellt.

Neuste E-Commerce-Plattform für den Online-Shop

Für die technologische Basis des Online-Shops wurde ein hochmodernes E-Commerce-System implementiert. Mit diesem System sind alle Voraussetzungen für einen erfolgreichen Online-Shop gegeben.

Zusätzliche Tools für Web-Analysen und Marketing-Kampagnen

Der Shop interagiert mit einem neu integrierten Marketing-Tool. Mit diesem Tool können Marketing-Kampagnen konfiguriert werden und zur richtigen Zeit umgesetzt werden. Dabei wird ein Großteil des Datenbestandes aus der E-Commerce-Plattform in das Marketing-Modul übertragen. Dort werden die Daten spezifisch für geplante Kampagnen aufbereitet. Außerdem wird auch eine leistungsfähige Suchfunktion und Navigation in den Shop eingebunden.

Zusätzlich wurde ein Shop-Monitor-Modul eingesetzt. Mit den Analyse-Ergebnissen aus diesem Modul können die geplanten Marketing-Kampagnen noch genauer auf die entsprechenden Zielgruppen abgestimmt werden.

Integration aller Software-Komponenten

Alle Software-Komponenten sind hochgradig in die IT-Landschaft von Breuninger integriert, sodass ein optimales Zusammenspiel gewährleistet wird.

Die Serverlandschaft von Breuninger musste ebenfalls neu strukturiert werden, um den gestiegenen Anforderungen gewachsen zu sein. Dadurch wird das Gesamtsystem redundant, hochverfügbar und skalierbar.

Seit Eröffnung im Jahre 1881 durch Eduard Breuninger hat sich aus einem kleinen Unternehmen das Fashion- und Lifestyle-Unternehmen Breuninger entwickelt. Mit seinen 10 Häusern und über 4.300 Mitarbeitern setzt Breuninger höchste Maßstäbe in Sachen Service, Shoppingerlebnis und Trendsicherheit.

Breuninger setzt konsequent einen hohen Anspruch an all seine Aktivitäten. Sowohl im Stuttgarter Flagship-Store mit 35.000 Quadratmetern, als auch in den neun weiteren Häusern präsentieren sich Mode, Schuhe, Accessoires, Parfümerie, Sport und Wohnen im exklusiven Flair der einzigartigen „Breuninger Welt“.

Deloitte Technology Fast 50: communicode auf der Überholspur

Deloitte Technology Fast 50

Deloitte Technology Fast 50: communicode auf der Überholspur

Essen, 04.11.2011

Mit einem Wachstum von 197% Prozent rangiert communicode auf Platz 37 der Deloitte Technology Fast 50 2011. Jährlich zeichnet Deloitte deutschlandweit die 50 Technologieunternehmen mit dem schnellsten Umsatzwachstum aus – basierend auf der Wachstumsrate der letzten fünf Jahre.

Aktuell bezieht sich die Deloittte Technology Fast 50 auf den Zeitraum von 2006 bis 2010. „Die Platzierung ist für uns natürlich eine großartige Auszeichnung. Bereits letztes Jahr konnten wir den 44. Platz unter den Fast 50 erreichen“, freut sich Axel Helbig, geschäftsführender Gesellschafter von communicode. „Unsere Umsatzwachstumsrate sowie die erneute Nominierung sehen wir als Bestätigung unserer Arbeit. Natürlich hoffen wir, uns im nächsten Jahr noch einmal zu steigern und in der Rangliste ein paar weitere Plätze nach vorne zu klettern.“

Aus dem diesjährigen Ranking geht hervor, dass sich vor allem Technologieunternehmen mit B2B-Produkten am Markt etablieren konnten. Basis für die hohen Wachstumszahlen der nominierten Unternehmen stellen in erster Linie kundenorientierte Lösungen dar.

Über Deloitte

Deloitte erbringt Dienstleistungen aus den Bereichen Wirtschaftsprüfung, Steuerberatung, Consulting und Corporate Finance für Unternehmen und Institutionen aus allen Wirtschaftszweigen. Mit einem weltweiten Netzwerk von Mitgliedsgesellschaften in mehr als 150 Ländern verbindet Deloitte herausragende Kompetenz mit erstklassigen Leistungen und steht Kunden so bei der Bewältigung ihrer komplexen unternehmerischen Herausforderungen zur Seite. „To be the Standard of Excellence“ – für rund 182.000 Mitarbeiter von Deloitte ist dies gemeinsame Vision und individueller Anspruch zugleich

communicode engagiert sich mit Greenpeace Green Energy aktiv für den Klimaschutz und geht als gutes Beispiel voran.

Klimaschutz bei communicode

communicode engagiert sich mit Greenpeace Green Energy aktiv für den Klimaschutz und geht als gutes Beispiel voran.

Essen, 15.09.2011

Im Hause von communicode wird nur mit Strom aus erneuerbaren Energien gearbeitet. Den Ökostrom bekommt communicode von der Energiegenossenschaft Greenpeace Energy geliefert und setzt dadurch ein Statement für den Klimaschutz und eine Zukunft ohne Kohle- und Atomkraftwerke.

Bereits zum Ende des Jahres 2007 ist communicode auf den umweltschonenden Ökostrom umgestiegen und hält seitdem die anspruchsvollen Kriterien der Umweltorganisation Greenpeace ein. So stammt der benutzte Strom ausschließlich aus sauberen Kraftwerken. Das heißt: kein Strom aus Kohle- oder Atomkraftwerken, stattdessen ein Strommix aus mindestens 50 Prozent erneuerbaren Energien und höchstens 50 Prozent aus erdgasbetriebenen Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen. In diesem Jahr wird der Strom zu größten Teilen aus Wasserkraftwerken gewonnen und zu einem geringen Teil aus Windenergieanlagen in Deutschland und Österreich.

„Wir haben uns dafür entschieden, nur noch grüne Energie von Greenpeace Energy zu beziehen, um einen kleinen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten und trotzdem eine verlässliche Stromversorgung zu haben. Vielleicht können wir als Beispiel für andere Unternehmen voraus gehen“, hofft Axel Helbig, Geschäftsführer von communicode. Seit der Genossenschaftsgründung im Jahr 1999 hat Greenpeace Energy bereits 106.000 Kunden, davon 7.000 Geschäftskunden, von ihrem Ansatz überzeugt. Die erfolgreiche Arbeit gipfelte im vergangenen Jahr mit einem Stromabsatz von 448 Millionen Kilowattstunden.

Das Nachhaltigkeitsprinzip verfolgt communicode konsequent auch in anderen Unternehmensbereichen. So wurde das Rechenzentrum mit neuster umweltfreundlicher Klimatechnologie ausgestattet. Für die Kühlung der Server wird seit einiger Zeit die Adcoolair-Anlage von Menerga eingesetzt.

Diese ermöglicht durch die aufeinander aufbauende Kombination von freier Kühlung, indirekter Verdunstungskühlung und Kompressionskälte die Wärmeabfuhr aus Rechenzentren und anderen thermisch stark belasteten Räumen mit sehr geringem Energieeinsatz. Der Wasserverbrauch sowie der Stromgesamtaufwand sind heute schon äußerst effizient und werden soweit möglich optimiert.

Unser Greenenergy-Greenpeace-Zertifikat finden Sie hier.

Kommunikationsvielfalt ohne Ende / Märkte im Wandel durch Mobile und Social Media.

Kommunikationsvielfalt ohne Ende / Märkte im Wandel durch Mobile und Social Media.

Kommunikationsvielfalt ohne Ende / Märkte im Wandel durch Mobile und Social Media.

Multichannel-Publishing Herausforderungen durch „neue Konsumenten“ & drastische Veränderung der Mediennutzung.

Wir schreiben das Jahr 1999: Damals von den meisten Unternehmen müde belächelt und als Übertreibung, Aufruf zur Anarchie und Science Fiction abgetan, erlangte das Cluetrain-Manifest immer mehr Aufmerksamkeit. Gerade jetzt in der heutigen, vernetzten Welt hat das Cluetrain Manifest eine besondere Aktualität.

Schon vorher, als Begriffe wie Social-Media und Facebook überhaupt noch nicht existierten, haben viele Unternehmen die Macht der neuen Consumer schmerzhaft  kennenlernen müssen. Sie haben die vernetzten Kunden unterschätzt, ignoriert und nicht wahrgenommen. Die Klassiker sind dabei Intel mit ihrem fehlerhaft rechnenden Pentium Prozessoren oder auch Mercedes mit dem weltweit bekannten Elchtest. Mercedes hatte allerdings damals ein besseres Krisenmanagement und die bessere Öffentlichkeitsarbeit. Der Automobilhersteller war sehr besonnen und hatte die Möglichkeit erkannt, die negative öffentliche Meinung zum Vorteil zu nutzen und Kritik als Chance zum authentischen Dialog mit dem Markt zu begreifen.
Dann kamen die ersten Blogs, RSS-Feeds, das Web 2.0 und user-generated content, Facebook, Twitter und Co. und damit auch der Begriff „Social Media“. Berufsbezeichnungen wie „Social Marketing Manager“ entstanden. Die Unternehmen fingen an sich mit dem „neuen“ Markt zu beschäftigen. Allerdings ohne den Markt zu verstehen.

Ungeschickt werden Social Media-Plattformen als kostengünstige Advertising-Möglichkeit missbraucht und es wird versucht, einseitige Kommunikation in einer vom Consumer geschaffenen, dialogbasierten Umgebung zu betreiben. Wer Kritik an dieser Unternehmens-Kommunikation äußert, wird gerne von Unternehmen ignoriert, exekutiert und bestenfalls mundtot gemacht – aber wieder wehrt sich die Community in diesen Fällen kollektiv und vernichtend bei den Spielverderbern. Immerhin haben solche uneinsichtigen Unternehmen die uneingeschränkte Aufmerksamkeit der Community, denn viele Unternehmen werden vielfach gelangweilt von der Community ignoriert.

Wo stehen wir heute?

Heute nehmen Unternehmen die Auswirkungen der Entwicklungen im Internet und die weitergehende Vernetzung durch mobile Endgeräte ernster und suchen ihr eigenes Potenzial und die bestmöglichste Strategie, um an diesen Kommunikations-Channels gewinnbringend teilzunehmen. Die meisten Unternehmen möchten allerdings immer noch ohne Konzept, nutzerzentriertem Themenplan, Leserrelevanz und Sinn „einfach nur dabei sein“.
Dies ist verständlich, denn außer Internet, Mobile, TV und Social-Media verlieren alle anderen Kommunikationskanäle immer mehr an Bedeutung.

Die Herausforderungen sind für alle Unternehmen gleich:

Aus technischer Sicht:

Aufwändiger Einsatz von IT-Systemen ist nötig, um Kontrolle zu halten (Monitoring, Auswertung der Meinungen, Publishing, Targeting, Personalisierung, etc.).
Dem spricht jedoch folgendes entgegen:

  • Publishing-Divergenzen auf allen Ebenen der Ausgabe durch die stetige Zunahme an Ausgabekanälen, der Ausgabegeräte und der Ausgabeformen, die konsistent bedient werden müssen / Gerade in dem Bereich Social Media ist hier noch Optimierungsbedarf
  • Unvermögen und Fragmentierung bei den IT-Systemen bezüglich der Aufnahme und Verwertung von unstrukturierten Informationen aus dem authentischen, organisch entstandenen Social-Content / Einer kollektiven Intelligenz, die Ihre eigenen Kanäle sucht
  • Beides zusammen ist aber vor allem beim Social-Media-Marketing für eine dialogbasierte Kommunikation nötig. Alles muss zum Kontext des Nutzers und der jeweiligen Community passen, Möglichkeiten für Informationsrichtlinien bieten und authentisch bleiben. Gerade dieser Rückwärts- und Aufnahmekanal und die Informationsverwertung bestehen noch aus unreifen Workflows mit enorm hohen Monitoring & Interaktionsbedarf.

Aus unternehmenskultureller Sicht:

  • Angst vor Kontrollverlust (negative Kritik) / Angst zu Teilen (Informationen, Wahrheit?)
  • Förderung von eigenverantwortlicheren Mitarbeitern als Schnittstelle zu Social Media
  • Bedarf an Regeln, Roadmaps, Social Media geschulten Mitarbeitern mit passender Tonalität
  • öffentliche Kommunikation in beide Richtungen
  • wenig Erfahrung und schnelle Entwicklung
  • Umdenken bei der Corporate Culture, der Corporate Behaviour und der Tonality
  • Umdenken bei der Unternehmensorganisation

Aus Marketingsicht:

  • Klassische Werbung wird zunehmend als penetrante Störung empfunden (störende Overlay-Bannerwerbung, störende Werbe-Intros bei Videocontent, etc.) und Verweigerungstechniken nehmen zu (Pop-Up-Blocker, Commercial-Free TV & Radio, HD-Rekorder)
  • Zunahme des sozialen Rauschens und Initiativen (Bürger setzen kollektiv Interessen bei Unternehmen und in der Weltpolitik durch)
  • Kunde ist Hybrid-User und nutzt diverse, schwer nachvollziehbare Kanäle zur Kaufentscheidung und für den Kauf
  • Grenzen und Hierarchien werden vom Benutzer gebrochen. Kommunikation und Meinungsaustausch finden schneller, unkomplizierter, persönlicher, authentischer und ohne soziale Hierarchien statt
  • Der emanzipierte Kunde informiert sich zunehmend selbst, glaubt der Werbung nicht und boykottiert bei erkannter Beeinflussung oder Unwahrheit
  • Kunden wollen zunehmend bei Inhalten und Werbung selbst aktiv werden und sich selbst verwirklichen / Kunden werden zunehmend Meinungsbildner ( Consumer wird zum Prosumer)
    Kunde sozialisiert sich in Gruppen mit gleichen Bedürfnissen und gestaltet so selbst neue Marktplätze. In klassische Zielgruppen ordnet er sich weniger ein
  • Kunde ist vernetzt, liebt Leidenschaft und ist emotional – reziprok dazu sinkt jedoch die Aufmerksamkeitsspanne, wenn Leidenschaft und Emotionalität seitens der Unternehmen fehlt / Kunde will sofort bedient werden und das mit Enthusiasmus
  • Kunden vergleichen Marketingaussagen mit den tatsächlichen Handlungen der Unternehmen und informieren sich über Dritte / Der Kunde ist sozio-infogen und will authentisch behandelt werden
  • Zahlungsbereitschaft ist wohlüberlegt und mehr denn je nutzenorientiert

Zukunftsaussichten

  • Soziale Netze verbinden sich zu Social-Hubs / Die fest installierten Schnittstellen zu anderen Systemen und zu Endgeräten nehmen dabei zu
  • Kunden besitzen universelle Identitäten
  • Zunahme der Personalisierung in der Werbung / Je persönlicher desto effektiver
  • Zunahme von Echtzeitkommunikation in der Werbung
  • Einbindung von lokalen Informationen und lokalen Informationsdiensten
  • personalisierte Werbung erreicht die intimsten Bereiche durch gesteigerte soziodemografische Informationen über Kunden, durch Mobile Media und durch interaktives, digitales Fernsehen
  • Zusätzliche, hochkomplexe Anforderungen an IT-Systeme durch unterschiedlichsten bidirektionalen Content
  • Unternehmen die es schaffen, sich am „Marktgespräch“ authentisch zu beteiligen, haben einen Wettbewerbsvorsprung

Unternehmen müssen schnell Social Media und Mobile Media als eigenen und bidirektionalen Kommunikationskanal und als Teil der Unternehmenskultur begreifen, der nicht isoliert werden darf.
Passende Kommunikationskanäle vor, während und nach der Kaufentscheidung des Kunden müssen für jedes Unternehmen, jede Dienstleistung und jedes Produkt strategisch gefunden und bedient werden. Zudem sollten alle Kanäle sinnvol ineinandergreifen und Brückenfunktion besitzen.

Ein Ansatz dazu ist das Modell der Customer Decision Journey. Der Erfolg einer Kommunikation ist nicht mehr einseitig zielgruppenorientiert, sondern dialogorientiert. Wer das Gespräch verpasst, hat beim Kunden verloren. Veraltete und bisher allgemeingültige Verkaufsprozesse haben keine Bedeutung mehr.

Sie waren eigentlich schon immer nur ein Versuch, die Verhaltensweisen von Kunden in einen gewünschten, überschaubaren und messbaren Ablauf (Das Verkaufstrichter-Modell) zu pressen.

MDM, PIM, MAM, DAM, PDM, PLM, PCM, ERP, CMS, W2P, CRM, CMP, WCM, DBP, SSP, MFP? Was ist was und wofür? Wir erklären es…

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Was ist was und wofür? Wir erklären es…


„Welches System und welcher Ansatz löst meine Multichannel-Publishing Herausforderung bei der Produktkommunikation?“
„Welches System optimiert meine Prozesse und ist auf lange Sicht so flexibel, wie es in der heutigen Zeit erforderlich ist?“

Das sind nur zwei von vielen Fragen die sich Unternehmen stellen, wenn sie über die Trends, Features und Ihre Möglichkeiten zur Kundenansprache im heutigen Web 3.0 nachdenken. Neue Wege des Kommunizierens müssen umgesetzt werden und Publishing 3.0 ist hierzu das passende Schlagwort.
Wir befinden uns tatsächlich in einem erneuten Paradigmenwechsel von Publishing 2.0 auf Publishing 3.0 und als Unternehmen hat man schlechte Karten für die Zukunft, wenn man dies nicht ernst nimmt. Es wäre nicht das erste Mal, dass in Revolutionszeiten diejenigen zurück bleiben, die sich aktuellen Technologien verschließen und nur auf altbewährte Vorgänge setzen. Der dadurch entstehende Rückstand wäre schwerlich wieder aufzuholen.

Informationen, Daten und Inhalte müssen dynamisch, hochaktuell und in den passenden Kanälen effektiv, konsistent und mehrfach genutzt werden können. Das fordern immer kürzere Produkt-Lifecycles, neue Trends im Web 3.0, gesetzliche Vorschriften, der gesunde Menschenverstand und immer anspruchsvoller werdende Kunden in zunehmend globalen Märkten – und das nicht nur im B2C Sektor.

Aber keine Panik!

Letztendlich ist der Weg das Ziel und dass man sich als Unternehmen aufmacht, diese technischen Herausforderungen erneut anzugehen.
Anstatt weiterhin OneWay-Workflows und damit zusammenhängendes Single Channel-Publishing an mehreren Fronten zu betreiben, müssen vielfach alle Informationen erst einmal in einem geeigneten System zusammengeführt werden, damit diese sich überhaupt in allen Kommunikationskanälen konsistent und im richtigen Format entfalten können.

Ein Start mit einer gesunden und aufgeräumten Daten-Basis, die zudem unkompliziert als Publishing-Quelle benutzt werden kann, ist Grundvoraussetzung für Multichannel-Publishing. Auch müssen die Arbeitsweisen, die technischen Voraussetzungen und die Kenntnisse aller Abteilungen und Beteiligten bei der Systemauswahl berücksichtigt werden. Die bisherigen etablierten Systeme im Unternehmen müssen entweder überdacht oder vernetzt werden. Sonst erwachsen schnell weitere einzeln stehende Medien- und Contentinseln, die Prozesse eher verkomplizieren.
Ausgehend von dieser zentralen Datenquelle werden nicht nur die Prozesse bei allen Aspekten der Datenverwaltung erheblich vereinfacht, sondern auch die nachfolgenden Publishing-Workflows strukturiert und optimiert. Während zeitgleich Daten im Workflow gepflegt und aktualisiert werden, können andere bereits publiziert werden. Sind eventuell Produktinformationen fehlerhaft, können Sie in kürzester Zeit in allen Veröffentlichungen parallel korrigiert werden.
Vielfach werden aber immer noch (beispielsweise aus dem ERP-System) händisch die jeweils aktuellen Daten exportiert, zusammengetragen und dann „zu Fuß“ als Excelliste zu den anderen Abteilungen und Beteiligten zur Weiterverarbeitung transferiert. Die „Stille Datenpost“ beginnt. Und je nach Komplexität können entstehende oder vorhandene Datenfehler erst erkannt werden, wenn es vielfach bereits zu spät ist.

„Aber welches System ist für mein Unternehmen das richtige? Welches System kann was? Und in welchem Umfang? Benötige ich nun ein neues CMS-System – oder doch lieber W2P?“

Ein Grundwissen, was welches System schon vom Entwicklungs-Ansatz her zu leisten vermag und wofür es optimal genutzt wird, kann hierbei nicht schaden:

DAM- und MAM-System:

DAM bedeutet Digital Asset Management und MAM bedeutet Media Asset Management. Ein Asset ist hierbei eine strukturierte Datei – beispielsweise ein PDF, ein Video oder ein Bild. Liegt der Hauptfokus der verwalteten Dateien auf Videos, sagt man auch VAM oder Video Asset Management. Der etwas veraltete Ausdruck wäre Bild- oder Mediendatenbank.
Typische Funktionen eines Asset Management Systems sind der Im- und Export von Dateien – ggf. auch mit Formatkonvertierungen in das gewünschte Datei-Format oder die Größe. Zusätzlich können Metainformationen angereichert und für die Recherche verwaltet werden (z.B. IPTC-NAA-Standard, EXIF- oder xmp– Dateiinformationen).
Ein Asset Management System erleichtert das Suchen, Vergleichen und Auswählen von Assets aufgrund einstellbarer Kriterien und ermöglicht das Kombinieren von Dateien zu Paketen. Zudem kann ein Asset Management System DRM (Digital Rights Management) unterstützen und erleichtert das Archivieren und Versionieren von Dateien.

ECM-, CM- und WCM-System:

ECM (Enterprise Content Management ) oder auch CM (Content Management) steht nach der Definition des Branchenverbandes AIIM International allgemein als Abkürzung für Technologien, die primär zur Erfassung, zur Verwaltung, zur Bewahrung und Bereitstellung von strukturiertem Content und von Dokumenten zur Unterstützung von organisatorischen Prozessen im Unternehmen genutzt werden.
Bei Content Management-Systemen, die ausschließlich als Web-Anwendung nutzbar sind und Inhalte auf internetbasierten Websites und Portalen verwalten, wird auch zuweilen der Begriff „Web Content Management“ (WCM) genutzt.
Diese Systeme sind in der Regel eher ungeeignet, wenn es darum geht, hochkomplexe Inhalte und Informationen höchst granular zu verwalten und flexibel in mehrere Kanäle auszugeben, da die Informationen dazu bereits zu strukturiert und modelliert vorliegen und der weitere Verwendungszweck dadurch bereits eingeschränkt wird.
CM-Systeme eignen sich nicht zur Massenverwaltung von reinen und oftmals stark wechselnden, vielschichtigen Produktinformationen unterschiedlichster Herkunft.

ERP-System:

ERP steht für Enterprise Ressource Planning. Es handelt sich dabei um eine finanz- und betriebswirtschaftlich genutzte Software. Sie deckt in der Regel sämtliche finanz- und warenwirtschaftliche Prozesse, strategische- und operationale Planungsprozesse für die Herstellung, den Einkauf, die Distribution bis hin zu Auftragsabwicklung und Bestandsmanagement ab.

Ein ERP-System verbindet Lieferantendatenbanken, dient zur Auftragsverfolgung, Debitoren- und Kreditbuchhaltung, Lagerverwaltung, Ressourcenverwaltung und vieles mehr. Aufgrund der speziellen Anforderungen von einzelnen Branchen finden sich viele branchenspezifische ERP-Systeme.
Stammdaten und einige wichtige produktbezogene Informationen lassen sich zwar in ERP-Systemen verwalten, jedoch sind ERP-Systeme nicht in der Lage, diese Informationen mediengerecht in diverse Kanäle zu publizieren.
Zudem befinden sich nicht alle benötigten Produktinformationen, die beispielsweise in einem Print- oder Webkatalog benötigt werden, in einem ERP-System. Vielfach werden daher die benötigten und im ERP-System vorhandenen Produktinformationen zur Weiterverarbeitung für das Marketing exportiert und manuell mit den fehlenden Produktinformationen anderer Abteilungen ergänzt, damit sie beispielsweise für Katalogproduktionen und Preislisten genutzt werden können.
Auch hier entsteht wieder ein fehleranfälliger Medienbruch. Die Daten müssen zeitaufwändig ergänzt und den Produkten zugeordnet werden. Ein weiteres Problem ist der Aufwand bezüglich des Anlegens oder Veränderns von Artikeln in einem ERP-System. Daher werden stark wechselnde Schattensortimente von Lieferanten erst gar nicht im jeweiligen ERP-System angelegt.

W2P:

Abkürzung für Web to Print. W2P steht für die internetgestütze Druckdatenerstellung. Auf Basis eines CMS/Redaktionssystems und einer serverseitigen PDF-Library zur PDF-Generierung, können mittels Internetbrowser vorgefertigte Templates mit Daten aus einer Datenbank oder per Hand eingepflegte Informationen eingebunden werden. Mitte der 90er Jahre erstmals vorgestellt, konnte dies als logische Weiterführung des Desktop Publishings angesehen werden. Deshalb nennt man diese Systeme auch Webtop Publishing-Systeme oder Online Publishing-Systeme. Oftmals wurde dabei versucht, Funktionalitäten von professionellen DTP-Programmen online nachzubilden – gerade, wenn es um die Erstellung der benötigten Vorlagendateien ging.
Professionelle Systeme setzen direkt auf Adobe InDesign-Server als Layout- und Satzengine auf. Workflowfunktionalitäten runden die Funktionalitäten ab. Oftmals werden MAM oder DAM-Systeme integriert oder konnektiert, um aus diesen Datenbanken die Bilddateien in die vordefinierten Vorlagen zu pflegen. Grundlage sind immer vordefinierte Vorlagen, sogenannte Templates. Der Funktionsumfang wurde zur besseren Transparenz von ZIPCON Consulting in 5 verschiedene Klassifizierungen eingeteilt. Klassifizierung A ist hierbei ein reiner Automat für fest definierte Vorlagen (beispielsweise Visitenkarten) und geht bis Klassifizierung E mit Workflow-und Kampagnen Automatismen.

Redaktionssysteme:

Technisch gesehen, gehören Redaktionssysteme zu den Content Management-Systemen. Wesentliches Merkmal ist die ausgeprägte Trennung von Inhalten, der Datenstruktur und dem Design. Sie bieten zudem Möglichkeiten zur Benutzerverwaltung und Funktionen, um Workflows zu generieren. Redaktionssysteme bilden zum Beispiel die Frontends ab, mit der Sie die Funktionen eines W2P Systems nutzen. Hier können webbasiert Vorlagen editiert und zusammengestellt werden, um sie später mit Inhalt zu füllen.
Gerade für redaktionelle Abläufe innerhalb von Verlagen wurden Redaktionssysteme seit 1980 eingeführt. Die Arbeitsweise von Journalisten veränderte sich grundlegend. Es wurde Online an den Dokumenten gearbeitet. Andere Berufe, wie zum Beispiel der Setzer, verschwanden völlig. Die Vorlagenerstellung und Druckvorlagenerstellung findet zumeist in DTP-Programmen statt. Zumeist ist auch hier die Layout- und Satz-Engine im Hintergrund der Adobe InDesign-Server, um die Bearbeitung an den Dokumenten im Workflow Online durch das Redaktionssystem zu ermöglichen.
Einige andere Systeme mit eigenständig entwickelter Layout-und Satz-Engine bieten mit meist weniger Funktionen auch die Vorlagenerstellung ohne nötiges DTP-Programm an. Die Umsetzung von komplexen Layouts ist dadurch aber oftmals gegenüber der Verwendung von DTP-Programmen stark beschnitten.
Zuerst zur Erstellung von Printmedien im Verlagswesen entwickelt, sind Redaktionssysteme heutzutage auch bei größeren Unternehmen außerhalb der Verlagsbranche im Einsatz, da sie mittlerweile auch zusätzlich für Online-Medien, Intra-und Extranets der Corporate Site und daher für das komplette Brandmanagement einer Unternehmung verwendet werden können. MAM- und DAM-Systeme sind teilweise integriert oder können angebunden werden. Redaktionssysteme eignen sich zur Verwaltung von redaktionellem Inhalt. Zur Verwaltung von hochkomplexen Produktinformationen eignen sie sich aufgrund der verwendeten Datenstruktur weniger – können aber diese Informationen aus geeigneten Datenbanken per XML einbinden.

PIM:

Informationen über Produkte liegen häufig im Unternehmen in mehreren Systemen, Tabellen oder Datenbanken vor und sind zum Teil bereits stark strukturiert und mediengebunden. So lassen sich diese Informationen nicht ohne Aufwand für mehrere, unterschiedliche Publikationskanäle nutzen.
Ein Product Information Management-System konsolidiert in einem äußerst flexiblen, strukturellen Aufbau die Informationen aus verschiedenen Systemen unstrukturiert und medienneutral, um sie dem entsprechenden Publikationskanal angemessen und zur Laufzeit ausgeben zu können.
PIM-Systeme können allen anderen oben genannten Systemen vorgelagert werden und bidirektional Daten aufnehmen, verwalten und wieder ausgeben. Ein PIM-System ist für die Produktinformationsverwaltung die beste Wahl. Die Datenstruktur kann flexibel eingerichtet werden und bietet die strukturelle Verwaltung von Informationen, die üblicherweise anderen Systemen vorbehalten sind (Beispiel: Marketinginformationen im Redaktionssystem und Artikelnummern, Kurzbezeichnungen, kaufmännische Merkmale, Logistikdaten aus dem ERP).
PIM-Systeme der ersten Generation sind historisch aus verschiedenen Ansätzen mit verschiedenen Schwerpunkten gewachsen. Historische Schwerpunkte können die reine automatisierte Printausgabe, E-Commerce Anforderungen oder E-Procurement Ansprüche sein – oder die Basis war einst ein reines CM-System, welches um gewisse PIM-Funktionen erweitert wurde.
Heutzutage bieten einige PIM-Systeme nicht nur die unstrukturierte und medienneutrale  Informationsverwaltung und einen historisch bedingten Ausgabekanal oder Einsatzzweck. Modernere Systeme der zweiten Generation können neben Workflowfunktionalitäten auch Klassifikationsstandards und Katalogaustauschformate unterstützen sowie diverse andere Publikationskanäle (E-Commerce-Shop, Print, Webkatalog, App-Katalog auf mobilen Endgeräten) mit einheitlichen Produktinformationen bedienen.

Diese PIM-Systeme enthalten bereits dafür entsprechende Module (Publishing Komponenten) oder können mit wenig Aufwand direkt mit anderen Systemen (ERP, MAM, DAM, Redaktionssystem) bidirektional über die offene Schnittstelle verbunden werden.
Auch der immense Aufwand einer Anlage eines neuen Artikels in einem ERP-System kann durch ein vorgelagertes PIM-System erheblich optimiert werden. Auf Händlerseite sind zudem die Reduktion und das erleichterte Verwalten von Schattensortimenten von verschiedenen Zulieferern erwähnenswert. Der Einsatz einer Suchmaschine ermöglicht die lieferanten- und sortimentsübergreifende Suche nach dem gewünschten Produkt und die Auswahl des besten Angebots.
Zur Bestellabwicklung werden die Produktdaten mitsamt den Lieferantenkonditionen dann über eine Schnittstelle ins ERP eingespeist. Strategisch ist PIM spätestens dann eine Notwendigkeit, wenn die Unterstützung von Datenaustauschstandards (wie z.B. GDS, ETIM, BMEcat) vorangetrieben oder eine internationale Expansionsstrategie umgesetzt werden soll. Die effektive Informationskonsolidierung und die darauf aufbauenden Prozesse machen PIM zu einem entscheidenden Erfolgsfaktor.

PCM und PDM:

PCM und PDM stehen für Product Content Management oder für Product Data Management. Dies sind jeweils nur andere Namen für ein PIM-System und eher im amerikanischen Raum anzutreffen.

PLM:

PLM bedeutet Product Lifecycle Management. Ein PIM-System sollte mit einem PLM-System nicht verwechselt werden. Jedes Produkt ist auf dem Markt – aus Marketingsicht – einem gewissen Lebensprozess unterworfen. Zum gesamten Lifecycle eines Produktes gehört jedoch auch der Prozess, dem das Produkt vor der Marktreife unterliegt – nämlich der Planungs- und Konzeptionsprozess eines Produktes.
Ein PLM-System unterstützt den Produktfindungs- und Konzeptionsprozess bis zur Marktreife – ein PIM-System verwaltet die Informationen des fertigen und entwickelten Produktes für die Märkte. Im PIM-System sind nur noch die tatsächlichen und verbindlichen Informationen des fertigen, marktreifen Produktes interessant.
Somit ist der Unterschied der beiden Systeme bereits durch den gesamten Produktlebenszyklus definiert. Nämlich dem Abschnitt vor der Marktreife und dem nach der Marktreife eines Produktes.
Idealerweise sind bei einem PLM-System alle Systeme und Programme angebunden, die mit dem Produkt in Berührung kommen. Von der Planung (PPS/ERP), der Konstruktion (CAD-Programm), der Berechnung (CAE), der Fertigung (CAM) bis zum Controlling.
Sobald also die Marktreife erlangt ist, kann ein PIM-System die Informationen und Daten des fertigen Produktes, die bereits während der Produktkonzeption angefallen und produziert wurden, übernehmen. Diese werden mit Informationen aus anderen Abteilungen konsolidiert und publiziert. Beispielsweise können CAD-Dateien und Konstruktionszeichnungen mittels PIM-System für generierte Webkataloge oder für die Erstellung von 3D-PDF´s genutzt werden.
Die bei der Konstruktion eines Produktes entstehenden Daten werden so nochmals effizient genutzt und die gesamte Produktdarstellung zusätzlich veredelt und aufgewertet.
Die gesamte Zeitlinie (Time to Market) von der Produktentwicklung bis zum Markteintritt verkürzt sich zudem drastisch, da alle Prozesse faktisch parallel anstatt linear stattfinden können.

CRM:

CRM ist die Abkürzung für Customer Relationship Management. Ein CRM-System unterstützt das Kundenbeziehungsmanagement einer Unternehmung. In einem CRM-System werden Kundenbeziehungen verwaltet und es ermöglicht ein koordiniertes Beziehungsmarketing. Beim operativen CRM kann es daher sinnvoll sein, ein PIM-System anzubinden. Damit stehen direkt konsistente Produktinformationen für Cross-Selling -Aktivitäten im CRM-System zur Verfügung.

DBP:

Abkürzung für Data Based Publishing. Ein anderer Begriff für Single Source Publishing aus den Anfängen der datenbankgestützten Produktion. Dieser Begriff wurde angewendet, wenn ein einzelner Ausgabekanal bedient wurde (z.B. die automatisierte Erstellung von Printkatalogen).

SSP:

SSP steht für Single Source Publishing und das crossmediale Publizieren aus einer einheitlichen Daten- oder Informationsbasis. Abweichend vom Begriff DBP sind hier aber mehrere Publikationskanäle mit einer Datenquelle gemeint.

MFP oder MCP:

Diese Abkürzungen stehen für Multi Format Publishing oder Multi Channel Publishing.
Man versteht darunter die Ausgabe von Inhalten in alle denkbaren und digitalen Formate, um diese crossmedial zu nutzen. Multi Channel Publishing optimiert die jeweiligen Publikationsprozesse und unterstützt damit das Multichannel Marketing eines Unternehmens.
Channel sind klassische und moderne Kommunikationskanäle des Marketings. Ein TV-Spot ist zum Beispiel ein klassischer Kommunikationskanal und Videos auf mobilen Endgeräten oder in Social Media-Plattformen wären moderne Kommunikationskanäle. Für alle Kommunikationskanäle sind verschiedene Formate des Films nötig, auch wenn der zugrunde liegende Film der gleiche ist.

CMP:

Dies ist die Abkürzung für Cross Media Publishing und bezeichnet die medienübergreifende Veröffentlichung von Informationen. Hier wird nach den verwendeten Medien unterschieden. Beispielsweise ein Video eines Produktes, das Produkt in einem gedruckten Produktkatalog oder das Produkt im Online-Katalog auf einer Webseite.

Waren bis vor einigen Jahren noch die entsprechenden Formate zu den jeweiligen Medien oder Channels klarer abgegrenzt, so ist heutzutage der Begriff „Multi Channel Publishing“ oder „ Multi Format Publishing“ wohl grundsätzlich zeitgemäßer.
Selbst bei einem einzelnen TV-Spot im Medium Fernsehen ist es bereits ein Unterschied, ob dieser digital in High-Definition oder in älteren Formaten ausgestrahlt wird. Auf der einen Seite kann jedes einzelne Medium diverse Formate haben – auf der anderen Seite kann es sein, dass ein Format für mehrere Medien genutzt werden kann.

MDM:

MDM ist die Abkürzung für den Ausdruck „Master Data Management“, oder in Deutsch: „Stammdatenverwaltung“.
Im Grunde, ist dies eine Konzeptidee und gleichzeitig ein beliebter Sammelbegriff für alle IT-Systeme, mit denen eine zentrale Datenhaltung von Stammdaten und Referenzdaten möglich ist und der „Single Version of Truth“- Ansatz umgesetzt wird.
MDM bedeutet, dass Informationen in einer nicht redundanten Datenbank/Repository vorliegen und mehrfach Abteilungs- oder Unternehmensübergreifend genutzt werden können. Zum einen, um einzelne Prozesse zu optimieren – zum anderen, um für alle Folge-Prozesse die gleichen zugrundeliegenden Informationen bereitzustellen.

 

Autor: Jörg Schönenstein

Internetagentur-Ranking: communicode erneut unter den Größten Deutschlands

BVDW Internetagentur-Ranking 2011

Internetagentur-Ranking: communicode erneut unter den Größten Deutschlands

Essen, 11.05.2011

communicode ist wie im letzten Jahr bei dem Internetagentur-Ranking der wachstumsstärksten deutschen Unternehmen der digitalen Wirtschaft vertreten und hat es im Jahr 2010 zusätzlich in das Ranking der größten Ausbilder geschafft.
Mit Rang 72 der wachstumsstärksten Unternehmen ist es communicode gelungen, sich im Vergleich zum Vorjahr um einige Plätze zu verbessern. Dieses Ergebnis konnte communicode mit einem Umsatzzuwachs von 31 Prozent auf 2,75 Mio. Euro wie auch mit dem Mitarbeiterwachstum von 21,9 Prozent erzielen. Das Internetagentur-Ranking erfasst die umsatzgrößten Agenturen, Dienstleister und Produzenten rund um die Herstellung von interaktiven Anwendungen. Es wird in Zusammenarbeit von HighText iBusiness, dem Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) und den Marketing-Fachmagazinen Horizont und W&V aufgestellt.

Das Ranking der größten Ausbilder ist ein Subranking und honoriert die Unternehmen mit der höchsten Ausbildungsquote. Hier landete communicode mit einer Quote von 20,9 Prozent auf einem hervorragenden zweiten Platz.

In dem Ergebnis der aktuellen Rankings sieht communicode den Erfolg der vergangenen Jahre bestätigt. Mit der außergewöhnlich hohen Ausbildungsquote trägt communicode zum eigenen Wachstum bei und fördert gleichzeitig den Branchennachwuchs.

communicode entwickelt neue Website für die FH Südwestfalen

FirstSpirit CMS und Website für FH Südwestfalen

communicode entwickelt neue Website für die FH Südwestfalen


Die Fachhochschule Südwestfalen beauftragte communicode mit einem umfangreichen Relaunch der Website. Dabei wurden das Informationsdesign, das Layout und die technische Architektur der Website grundlegend erneuert. Ab sofort ist die Website mit einem völlig neuen Erscheinungsbild im Web abrufbar.

Die Fachhochschule Südwestfalen stellte communicode das Corporate Design zur Verfügung; hieran sollte sich die neue Website orientieren. Ausgehend von dieser Grundlage unterstützte communicode den gesamten kreativen Entwicklungsprozess – vom Wireframe bis zum Layout. Die Website erscheint nun in einem freundlichen modernisierten Design. Außerdem wurde eine Netbook-Version der Website entwickelt. Diese Version nutzt die Bildschirmhöhe von mobilen Endgeräten optimal aus. Dabei werden informationsirrelevante Seitenelemente ausgeblendet.

Content Management: FirstSpirit™ zur Pflege der Marketingsite

Auch auf technologischer Ebene wurden einige Veränderungen vorgenommen. Als Basis dient der neuen Website das Enterprise Content Management System FirstSpirit™. Mit dem CMS können alle Inhalte der Website gespeichert, verwaltet und gepflegt werden. Dieser Prozess wird komplett von Mitarbeitern oder Studenten der FH Südwestfalen übernommen. FirstSpirit™ eignet sich dafür besonders, da es durch die einfache Bedienweise auch von Redakteuren ohne Programmierkenntnisse genutzt werden kann. Die Publizierungszeiten werden auf ein Minimum reduziert.

Übersichtliche Navigationsstruktur für höchste Usability

Die FH Südwestfalen wird durch einen Verbund von insgesamt vier Standorten gebildet. Bei der bisherigen Website teilten sich diese Standorte eine gemeinsame Startseite. Die Startseite diente als Wegweiser: Hier konnte der User den gewünschten Standort auswählen; ihm wurden anschließend alle standortspezifischen Informationen angezeigt. Mit der neuen Website soll die Zusammengehörigkeit der Fachhochschulen deutlicher vermittelt werden. Dafür wurde eine innovative Navigationsstruktur geschaffen. Übergreifende Inhalte werden für alle Standorte zusammengefasst angezeigt. Werden darüber hinaus standortspezifische Informationen benötigt, so können diese über einzelne Tabs eingeblendet werden. Im CMS können die Informationen auf einfachste Weise über Drag and Drop dem jeweiligen Standort zugewiesen werden.
Wie gehabt kann sich der User an der hierarchischen Navigation der Website orientieren. Die neue Website bietet aber auch eine andere Möglichkeit: Alle Unternavigationspunkte sind direkt über Schnelleinstiegs-Popup erreichbar. So kann der User vorrausschauend zum gewünschten Menüpunkt navigieren, ohne sich von Seite zu Seite durchklicken zu müssen.

Zusätzliche Features für einen Pflegeprozess ohne Aufwand

Viele zusätzliche Features erleichtern den Pflegeprozess für die Mitarbeiter der FH Südwestfalen. Zum Beispiel profitieren die Mitarbeiter von einer Personaldatenbank, die an das CMS angebunden wurde. Dadurch wird der Pflegeaufwand der Personalinformationen erheblich erleichtert. Des Weiteren wurden mehrere Suchmaschinenanbindungen implementiert, die durch das CMS steuerbar sind. So bietet die neue Website der FH Südwestfalen eine optimale technologische Basis für eine schnelle und einfache Bearbeitung aller Inhalte durch die Mitarbeiter und eine hohe Usability für die Website Besucher.

„Unsere Herausforderung war es, eine zielgruppenorientierte Navigation über vier verschiedene Hochschulstandorte hinweg anzubieten. Dabei sollten auch dezentral gepflegte Informationen sinnvoll in das Gesamtkonzept integriert werden. Hierfür hat communicode eine optimale Lösung gefunden“, freut sich Christian Erbe, Projektleiter bei der FH Südwestfalen.

Die Fachhochschule Südwestfalen ist eine ingenieurwissenschaftlich, informationstechnisch sowie betriebs- und agrarwirtschaftlich geprägte Hochschule. Die vier Standorte liegen in Hagen, Iserlohn, Meschede und Soest. Mit der Auflösung der Gesamthochschulen in Nordrhein-Westfalen haben sich die Hochschulen in Meschede und Soest mit den bereits kooperierenden Hochschulen in Hagen und Iserlohn vereint.

11 Tipps gegen teure Multichannel Publishing Projekte

11 Tipps gegen teure Multichannel Publishing Projekte

11 Tipps gegen teure Multichannel Publishing Projekte

Verschiedene Publikationskanäle mit jeweils verschiedenen Anforderungen und Formaten effektiv und sinnvoll zu bedienen ist eine große technische und organisatorische Herausforderung – und auch ein wichtiger Bestandteil zur digitalen Transformation.

Sie können entscheidend dazu beitragen, ein Projektziel effizient, kostengünstig und hochwertig umzusetzen und werden dabei schrittweise selbst zum Publishing-Profi.

Stellen Sie sich einmal folgende Fragen:

1.) Wen muss ich fragen, um zu wissen, welche Daten ich in welcher Form an welchem Ort vorliegen habe?

Die Hoheit über alle benötigten Informationen und Daten (Bilddateien und Assets, Texte, Produktinformationen, Übersetzungen, fertige Dokumente, etc.) sollte immer bei Ihnen liegen. Dabei ist nicht unbedingt der physikalische Speicher-Ort gemeint. Sie müssen jedoch zeitnah und vollumfänglich Datenmaterial selbst abrufen, ergänzen, verwalten, kontrollieren und gemeinschaftlich pflegen können, ohne von Dienstleistern, deren einzelnen Systemen und deren Workflows abhängig zu sein. Denn somit laufen Sie ständig den eigenen Daten hinterher.
Ziel sollte vielmehr sein, allen Beteiligten, Mitarbeitern und Dienstleistern eine Möglichkeit zur Verfügung zu stellen, auf die alle gemeinsam, rechtebasiert und unter Compliance-Aspekten zugreifen können.
Damit wird Ihr Datenmaterial nach Ihren Vorstellungen und Regeln qualitativ gemehrt, ist immer aktuell und kann zudem zentral und medienneutral genutzt werden.

Bezüglich der Bilder für Produktinformationen und Produktkommunikation übernehmen PIM-Systeme genau diese Aufgabe. Am besten funktioniert dies im direktem Zusammenspiel mit Media Asset Management-Systemen. Alle produktrelevanten Informationen sollten parallel verteilt und gepflegt, aus verschiedenen Systemen importiert und synchronisiert werden können. Zusammen mit den überigen Produktinformationen können diese Innerhalb eines PIM-Systems zusammengeführt werden und bilden so die Basis für die reibungsfreie Multichannel-Kommunikation.

2.) Wie steht es momentan um die Qualität meiner Daten?

Auch die schönsten Produktbilder sind nutzlos, wenn diese nicht feinauflösend und in einem medienneutralen und offenen Format vorliegen. Sicherlich ist die Qualität des Motivs entscheidend bei der späteren Präsentation – aber es ist noch wichtiger, dass diese Daten überhaupt technisch für die einzelnen Ausgabekanäle verwendet werden können. Zudem sollten alle bestehenden Daten so früh wie möglich einheitlich benannt werden oder spätestens zu diesem Zeitpunkt sinnvolle Namenskonventionen eingeführt werden.
Es nützt nichts, wenn jede einzelne Datei nur händisch und durch Ansicht im jeweiligen Programm für einen Einsatzzweck definiert werden kann. Gerade bei Bilddateien werden auch die Metainformationen oft vernachlässigt und wenig gepflegt. Sammeln, strukturieren und klassifizieren Sie alle Daten so weit wie möglich vor. Liegen Daten verteilt in verschiedenen Systemen vor, sind technische Angaben zu den Systemen, die möglichen Schnittstellen dieser Systeme und die Zugriffsmöglichkeiten zwingend erforderlich. Spätestens an dieser Stelle werden Sie schon mit den nächsten Datenproblemen konfrontiert.

3.) Wie aktuell sind meine Daten?

Daten, die oft über Jahre und Jahrzehnte gesammelte wurden, müssen auf Aktualität überprüft werden. Denn Daten, die veraltet und nutzlos geworden sind, müssen in den folgenden Projektschritten auch nicht mehr beachtet werden. Sie steigern nur den Aufwand innerhalb eines Projektes und demnach auch die Projektkosten.

4.) Wie oft besitze ich die gleichen Daten? Besitze ich entsprechende Nutzungsrechte?

20 verschiedene Versionen des gleichen Bildes. Benötigt wird allerdings nur die beste verfügbare Qualität. Sortieren Sie im Vorfeld aus. Moderne MAM, DAM und auch PIM-Systeme benötigen nur eine feinauflösende und formatneutrale Datei, um daraus übliche Formate und Auflösungen automatisiert und dem späteren Einsatzzweck entsprechend zu generieren.
Es ist ein Unterschied, ob in einem Projekt 20 Bilddateien in einem DAM System gepflegt, und mit Metainformationen angereichert werden müssen, oder nur ein Bild.

5.) Habe ich die richtigen Ansprechpartner definiert?

Geben Sie Verantwortungen ab und definieren Sie für das Projekt eigenverantwortliche und kompetente Ansprechpartner aus verschiedenen Abteilungen in Ihrem Unternehmen.
Zuständige Ansprechpartner werden auch auf Seite der vorhandenen und externen Dienstleister benötigt, die während eines Projektes involviert sein werden. Ganz besonders, wenn es um benötigte oder mögliche Schnittstellenoptionen geht. Nichts macht ein Projekt so zäh und langwierig, wie fehlende und wechselnde Ansprechpartner und das Prinzip „Stille Post“, ohne dass Entscheidungen getroffen werden.
Hier kommen wir direkt zum nächsten, wichtigen Punkt, der maßgeblich für die Kosten und den Erfolg des gesamten Projektes entscheidend ist.

6.) Wissen wirklich alle über das geplante Projekt und die Ziele Bescheid?

Binden Sie frühzeitig involvierte Abteilungen, Mitarbeiter und externe Dienstleister mit ein. Erkennen Sie auch die „kleinen“ alltäglichen Probleme und nehmen Sie Vorschläge und Ideen zur Optimierung auf. Sprechen Sie nicht nur mit Abteilungsleitern, sondern auch mit den Mitarbeitern, die täglich „an der Front“ arbeiten.
Nehmen Sie eventuelle Ängste vor den geplanten Umstrukturierungsmaßnahmen. Es geht nicht darum, ganze Abteilungen einzusparen und langjährige Geschäftsbeziehungen zu kündigen, sondern gemeinsam im Kontext zu planen, Kernkompetenzen zu bündeln, Möglichkeiten auszubauen und zeitraubende Prozesse zu optimieren.

7.) Habe ich weiterhin das richtige Ziel vor Augen?

Da es bald an die Anbieter- und Systemauswahl geht, wird es nochmals schwierig.
Unternehmen, die Ihre Publishing Prozesse optimieren und ausbauen möchten, machen oft den gleichen Fehler. Ganz besonders, wenn dies das erste Projekt in dieser Form ist.

Die Geschäftsführung lädt an einem Tag 15 Dienstleister, Agenturen und Berater ein und am Ende kommt Folgendes dabei heraus:
„Eigentlich wollten wir zu Beginn unsere Prozesse bei der Katalogerstellung optimieren und unseren Online-Shop automatisiert befüllen. Aber nachdem, was wir jetzt alles erfahren haben, benötigen wir noch Mobile Apps, Social Media, Web2Print, ein neues Content Management-System und Blätterkataloge.“

8.) Change Management, Chain Management, Prozessgestaltung und Strategie.

Je nach Umfang eines PIM-Projektes, sind die Veränderungen der vorhandenen Prozesse im Unternehmen mehr oder weniger tiefgreifend. Eine konkrete Zielvorstellung aller Beteiligten (monetär und nicht-monetär) ist daher auch die Basis für die Prozessmodellierung.
Es können teure Fehler gemacht werden, wenn Prozessketten und Koordinationsmechanismen fehlerhaft gestaltet sind, Lücken aufweisen, Informationsasymmetrien (z.B. Peitscheneffekt bei Supply Chains) entstehen oder letztendlich der Arbeitsaufwand für alle Beteiligten größer ist, als vor dem Projekt.

Zentrale Prozess-Fragestellungen sind bei einem PIM-Projekt daher immer:

  • Um welche involvierten Systeme geht es?
  • Um welche Akteure geht es?
  • Welche technischen Voraussetzungen sind gegeben?
  • Wie umfangreich ist das technische Verständnis?
  • Wo und wann entstehen welche Daten in welcher Form?
  • Um welche Informationen geht es insgesamt?
  • Wer pflegt, erstellt oder benötigt diese Daten?
  • Wann werden Daten von wem benötigt?
  • Wo, wie und durch wen werden die Daten kontrolliert und freigegeben?
  • Was passiert, wenn Freigaben nicht erteilt werden?

9.) Wie werden wir im Laufe des Projektes weiter arbeiten?

Der Großteil des Aufwandes eines gesamten Multichannel Publishing-Projektes ist oft die ständige Datenkonsolidierung von sich zwischenzeitlich verändernden Daten und Informationen. Dies ist ein Klassiker bei solchen Langzeit-Projekten und auch bei späteren Publishing-Prozessen. Der Einsatz eines PIM-Systems hilft bei diesem Problem bereits während der Implementierung eines Multichannel-Publishing-Workflows.

10.) Habe ich intern überhaupt die Erfahrung ein solches Projekt alleine zu stemmen?

Definieren Sie mit dem ausführenden Dienstleister unbedingt Lasten- und Pflichtenhefte. Vereinbaren Sie realistische Deadlines und kontrollieren Sie die Ergebnisse. Wenn nötig, holen Sie sich bereits vor der Systemauswahl einen erfahrenen und unabhängigen Berater zur Projektkoordination mit ins Boot.
Das hilft meistens nicht nur Ihnen, sondern auch den jeweiligen ausführenden Dienstleistern ein Projekt effizient und qualitativ hochwertig umzusetzen.

11 .) Habe ich wirklich die richtige Entscheidung beim der Systemauswahl getroffen?

Informieren Sie sich lieber etwas intensiver im Vorfeld, bevor Sie auf böse Überraschungen treffen, wenn es bereits zu spät ist.
Achten Sie auch darauf, dass der umsetzende Dienstleister genug Spezialisten beschäftigt, die Erfahrungen mit PIM-Systemen haben. Viele Multimedia-Agenturen haben sich dem aktuellen PIM-Trend angenommen und bieten PIM zusätzlich zu anderen Dienstleistungen an – die eigentlichen Kernkompetenzen liegen dabei meist woanders und auch bei großen Agenturen kennen sich oft nur wenige Mitarbeiter mit dem PIM-Thema aus.

Oftmals sind auch lediglich CMS-Systeme mit einer Produktdatenbank versehen, die jedoch wenig mit einem wirklich flexiblen PIM-System zu tun hat. Orientieren Sie sich daher nicht nur an hübschen Bedieneroberflächen, die wenige übersichtliche Verwaltungs-Optionen bieten und nur auf den ersten Blick eine einfache Bedienung vermuten lassen. Bei wenigen Produkten mit wenigen Informationen, die sich selten ändern, kann ein solches System vielleicht ausreichend sein – bei tausenden Produkten mit verschiedensten Ausprägungen, die in verschiedenen Sprachen verwaltet werden müssen und sich häufig ändern, kommen diese Systeme allerdings jedoch schnell an Ihre Einsatzgrenzen.

Auch die Art einer Printpublikation ist für eine Systemauswahl entscheidend. Wenn bei häufigen Katalog-Designänderung erst aufwändig neue Web-Templates in einem proprietären Format vom Dienstleister erstellt werden müssen, ist beispielsweise eine PIM-Lösung mit direkt angebundener Standard-Layoutsoftware zur Printausgabe und Vorlagenerstellung vorteilhafter.
Mit dieser Kombination lassen sich zudem alle Arten von Printkatalogen, unabhängig vom gewünschtem Design- und Automatisierungsgrad erstellen. Änderungen können so selbst intern oder durch Ihren beauftragten Grafiker umgesetzt werden, was wiederum bei jeder Katalogänderung Zeit und Kosten spart. Die Akzeptanz des Teams steigt, Abhängigkeiten zu Dienstleistern werden reduziert und Sie können nachhaltig freier agieren. Sie bleiben unabhängig bei Ihren unternehmerischen Entscheidungen.

Je nach Start und Ausgangsposition eines Unternehmens kann es sinnvoll sein, zuerst eine bestehende Datenbasis (beispielsweise Shopsystem) als Grundlage für eine geplante Printkataloggenerierung zu benutzen. Bedenken Sie jedoch, dass ein Shopsystem nicht dafür geeignet ist, Produktinformationen für alle denkbaren Kanäle zu verwalten. Ein Shopsystem ist bereits ein Publikationskanal – in diesem Fall Web.
Spätestens, wenn sie verschachtelte Produktinformationen besitzen, die auch kompliziert und aufwändig zu Pflegen sind, wird  bereits die Verwaltung der Informationen in einem Shopsystem zu einer schwierigen Angelegenheit. Es wird zu einem ausgewachsenen Problem, sobald verschiedene Portfolios, Länder und Märkte und Sprachen verwaltet werden. Zudem wird Online in der Regel intensiver kommuniziert und Print-Kataloge verlieren zunehmend an Bedeutung und dienen eher als Brücke zum aktuelleren Online-Content. Auch die spezifische Aufarbeitung der Informationen für jeden Kanal ist also wichtig.

Mit einem modular aufgebauten, flexiblen und ausgereiften Product Information Management-System und einer vernünftigen, konsolidierten Datenbasis können die grundlegenden Multichannel-Publishing-Anforderungen schnell und unproblematisch durch die verfügbaren Publishing-Module umgesetzt werden. Und das bereits beim ersten Projektschritt.
Weitere Publishingkanäle, wie zum Beispiel mobile Endgeräte oder Blätterkataloge, können nach und nach individuell und zeitnah dazukommen.

Schlusswort:

Nach dem ersten erfolgreichen Projekt werden Sie mehr und mehr Publishing-Profi und die wichtigsten Voraussetzungen für Folgeprojekte sind dann bereits schon erledigt: die zentrale, einheitliche, konsolidierte und medienneutrale Datenhaltung als flexible Basis für alle zukünftigen Publishing-Kanäle bei gleichzeitiger Ausnutzung von Kostensenkungs- und Leistungssteigerungspotenzialen durch wirkungsvolle Prozessoptimierung.

communicode bei den OpenText Content Days in München

OpenText Content Days 2011

communicode bei den OpenText Content Days in München

Am 5. und 6. April öffnet OpenText die Türen zu den OpenText Content Days 2011. communicode ist als Aussteller dabei, um sich am Partnerstand mit den Besuchern über die neuesten Trends des E-Business auszutauschen.

Bei den OpenText Content Days dreht sich alles rund um die Themen Wissensmanagement, Social Media, mobiles Enterprise Content Management und Cloud Computing. communicode zeigt den Besuchern, wie sie von effizienten E-Business-Lösungen basierend auf der Integration von OpenText und anderen Content Management Systemen, Product Information Management Systemen und E-Commerce profitieren können. Darüber hinaus bieten die OpenText Content Days umfassende Informationen und Gespräche zu Produkten und Lösungen wie auch Erfahrungsberichte und Anwendungsszenarien.

communicode realisiert neue Internet-Präsenz für OBO-Bettermann

Neue Internet-Präsenz für OBO-Bettermann

communicode realisiert neue Internet-Präsenz für OBO-Bettermann

Essen, 02.02.2011

Die OBO Bettermann GmbH & Co. KG entschied sich für die Erneuerung der Marketingsite und Einführung eines Online‐Katalogs. Dadurch können Kunden auch im Internet mit möglichst geringem Aufwand die Produktvielfalt aus weltweit rund 30.000 angebotenen Produkten recherchieren.

OBO Bettermann hat sich über Jahre als Komplettanbieter für zukunftsweisende Gebäudeinstallationstechnik etabliert und ist in über 50 Ländern weltweit vertreten. Der E-Business-Dienstleister communicode zeigte sich dabei für die Beratung des Unternehmens verantwortlich wie auch für die Projektkonzeptionierung und die technische Realisierung.

Die Marketingsite wurde mit dem Enterprise Web Content Management System von Open Text umgesetzt. Sie ist derzeit in zwei Sprachen (Deutsch und Englisch) verfügbar. Im Zuge des internationalen Roll-Outs werden ab 2011 weitere Sprachen sukzessive folgen. Der Online Katalog wurde in die Marketingsite integriert und wird zukünftig in derselben Sprache benutzbar sein. Mit dem Vorsatz, eine optimale Navigationsstruktur für den Produktkatalog zu entwickeln, wurde das Layout des Kataloges entwickelt.

Dabei kommt zunächst eine klassische hierarchisch gesteuerte Navigation zum Einsatz, die eine grundlegende Informationsgliederung darstellt. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, sich über intelligente Suchfunktionen durch das Produktspektrum zu navigieren. Während sich die Produktsuche an den jeweiligen Eigenschaften der gesuchten Produkte orientiert, werden Produkte bei der Anwendungssuche OBO Construct anhand der jeweiligen Anwendungsgebiete ausfindig gemacht. Das Suchergebnis wird automatisch entsprechend der gesetzten Filter aktualisiert.

Gleichzeitig wird in der hierarchischen Navigation als zusätzliche Orientierungshilfe immer der aktuelle Punkt angezeigt, an dem sich der Nutzer befindet. Dabei bieten visuelle Elemente zu den einzelnen Produkten sowie anschauliche Montagebeispiele eine zusätzliche Unterstützung. So kann sich jeder User schnell und einfach in der gesamten OBO-Produktwelt zurechtfinden – von erfahrenen Installateuren, Architekten und Großprojektplanern, bis hin zu unerfahrenen Interessenten.

„Es war uns sehr wichtig, dass unsere Kunden nicht ewig suchen müssen, um ein passendes Produkt zu finden. Mit der Software-Lösung von communicode bieten wir ihnen ein hohes Maß an Komfort. Mit wenigen Klicks werden sie zum Ziel geführt“, freut sich Ralf Geyer, Projektleiter bei OBO Bettermann. Ist das richtige Produkt gefunden, so kann es auf einem Merkzettel festgehalten werden. Der User kann auf diese Weise eine Liste aller gewünschten Produkte erstellen und diese anschließend im PDF‐Format drucken lassen.

Als Informationsbasis dient dem Online‐Katalog ein Product Information Management System, das bereits bei der Verwaltung der Produktdaten für den Print‐Katalog eingesetzt wird. Für die Publizierung im Online‐Katalog sorgt infuniq von infuniq systems.

Für mehr Informationen zu agile Product Information Management und der PIM-Lösung infuniq besuchen Sie bitte auch die infuniq Website.

Deichmann-Kinderwelt wird über Weihnachten zur Familienwelt

Deichmann-Kinderwelt

Deichmann-Kinderwelt wird über Weihnachten zur Familienwelt

Essen, 12.01.2011

Auf den erfolgreichen Web-Relaunch der Corporate Site der Deichmann SE folgte Anfang Dezember 2010 die Umgestaltung der Kinderwelt zur Familienwelt. communicode begleitete den Schuhhändler beim gesamten Prozess der optischen und strukturellen Erneuerung. Die Familienwelt umfasst ein breites Angebot für Eltern und Kinder.

Die vorherige Ausrichtung auf Kinder wurde erweitert: Ab sofort wird die ganze Familie angesprochen. Für Kinder gibt es zum Beispiel Online-Spiele, Basteltipps und lustige Sprach- und Entspannungsübungen. Eltern können sich auf der Website über verschiedenste Themen rund um ihre Kinder informieren; Gesundheit und Entwicklung spielen eine große Rolle, aber auch vielfältige Freizeit-Tipps und Kochrezepte werden angeboten. Natürlich umfasst der Service der Familienwelt auch die ausführliche Beratung zum Thema Kinderschuhkauf. Hier werden den Eltern alle Fragen beantwortet, die beim Kauf von Kinderschuhen zu beachten sind.
Der optische Schwerpunkt der Familienwelt orientiert sich an dem Leitbild „Gemeinschaft“. So werden durch die wiederholte Darstellung von Eltern mit Kindern Szenen aus dem alltäglichen Familienleben vor Augen geführt.
Gleichzeitig wurde ein solides und erweiterbares Navigationsmodell entwickelt. Die Familienwelt bietet mehr als reine Information; sie ist eine Mitmachplattform. Dies spiegelt sich bereits in der obersten Navigationsebene wider. Hier gibt es beispielsweise die Bereiche „Spielplatz“, „Mitmachen“ und „Gewinnen“. So wird der Nutzer dazu angeregt, den Inhalt der Website aktiv mitzugestalten. Er kann unter Anderem lustige Zitate seines Kindes hochladen und die Zitate anderer Nutzer bewerten. Die Familienwelt schafft dadurch sowohl redaktionell als auch in der optischen Präsentation einen Mehrwert für den Nutzer und bringt ihm die Schuhkollektion näher.

Auf der technologischen Ebene hat es ebenfalls einige Veränderungen gegeben. Viele Funktionalitäten wurden an die technologische Basis der Corporate Site angepasst und es wurde eine Anbindung zum Online-Shop geschaffen. Nun können die dargestellten Produkte zentral gepflegt werden. Eine gesonderte manuelle Pflege der Produkte im CMS ist nicht mehr notwendig. Auch hier wird für die Darstellung der Produktbilder Adobe Scene 7 eingesetzt. Bei der Familienwelt ist somit eine konsistente Datenpflege gewährleistet.
Das umfangreiche Familienangebot wird Deichmann in Zukunft weiter ausbauen.

Über Deichmann

Die DEICHMANN SE mit Stammsitz in Essen (Deutschland) wurde 1913 gegründet und befindet sich zu 100 Prozent im Besitz der Gründerfamilie. Das Unternehmen ist Marktführer im europäischen Schuheinzelhandel und beschäftigt weltweit über 28.000 Mitarbeiter. Unter dem Namen DEICHMANN werden Filialen geführt in Deutschland, Bulgarien, Dänemark, Großbritannien, Italien, Kroatien, Litauen, Österreich, Polen, Rumänien, Schweden, der Slowakei, Slowenien, Spanien, Tschechien, der Türkei und Ungarn. Darüber hinaus ist die Gruppe vertreten in der Schweiz (Dosenbach/Ochsner/Ochsner Sport), in den Niederlanden (vanHaren) und in den USA (Rack Room Shoes/Off Broadway).

communicode realisiert Website-Relaunch für vanHaren

communicode realisiert Website-Relaunch für vanHaren

communicode realisiert Website-Relaunch für vanHaren

Im Sommer dieses Jahres wurde der Relaunch der Deichmann-Website realisiert. Nun ist auch der Internet-Auftritt der niederländischen Tochtergesellschaft vanHaren Schoenen B.V. im Netz abrufbar. Hierbei wurde der Schuhhändler in allen Fragen der technologischen Umsetzung von communicode unterstützt.

Die technologische Basis war durch den Deichmann-Relaunch bereits gegeben. Alle Tochterseiten, in diesem Fall vanHaren, profitieren von der Mandantenfähigkeit und dem Template Sharing des Masterprojekts; hier können in einem Single Point of Administration Templateänderungen zentral durchgeführt und auf die Tochterseiten übertragen werden. So wurde der strukturelle Aufbau der Website für vanHaren nahezu eins zu eins übernommen. Durch geringfügige Anpassungen der Stylesheets konnte der Seite das orange-blaue Look&Feel von vanHaren verliehen werden.

Umsetzung mit CMS-System OpenText

Die Website wurde mit dem Enterprise Web Content Management System von Open Text umgesetzt. Dabei sind Flash‐Applikationen, wie sie beispielsweise auf der Startseite zu finden sind, im CMS pflegbar. Online‐Redakteure können ohne Programmierkenntnisse die Inhalte aktualisieren oder ändern und neue Reiter erstellen. Außerdem sind die Flash-Applikationen im CMS durch Redakteure vor Ort übersetzbar.

Hinzu kommt ein generisches Formularsystem. Mit diesem können Formulare zum Beispiel für Gewinnspiele schnell und einfach eingestellt und gepflegt werden. Bei der Website von vanHaren wurde im CMS zusätzlich ein ausgezeichneter Karrierebereich implementiert – eine Besonderheit, auf die vanHaren großen Wert legte. Denn in den Niederlanden werden mittlerweile rund 98 Prozent aller Bewerbungen online durchgeführt. Die Bewerbungsformulare können im CMS leicht gepflegt und jobspezifisch bearbeitet werden. Als Grundlage dient hier eine Massendatenpflege der Attribute in Microsoft Excel.
Die Anbindung eines Newsletter-Systems und des niederländischen Shop‐Systems an das CMS konnte dank der Mandantenfähigkeit durch wenige Konfigurations-Parameter realisiert werden. Auch hier wurde das eigens entwickelte Modul zur Produktdarstellung eingesetzt; mit diesem lassen sich die Shop‐Inhalte ohne großen Aufwand einbetten. Wie bei Deichmann ermöglicht die Bild- und Mediadatenbank Adobe Scene 7 eine direkte Verbindung zwischen vanHarens Online‐Blätterkatalog und dem E‐Shop.

Schließlich wurde auch der Trendblog für vanHaren übernommen. Der Blog wurde als separates System in die Website integriert und präsentiert dem User die neuesten Fashion‐Trends. Dazu wurde der Blog mit Social‐Media‐Plattformen wie Twitter und Hyves, der niederländischen Version von facebook, verlinkt. Youtube‐Videos lassen ebenfalls sich auf einfachstem Wege in den Blog einbinden.

Deloitte Technology Fast 50 – communicode auf Platz 44

Deloitte Technology Fast 50 – communicode auf Platz 44

Deloitte Technology Fast 50 – communicode auf Platz 44

communicode konnte sich in diesem Jahr erstmals in die Liste der wachstumsstärksten Unternehmen einreihen und den angesehenen Preis dafür entgegennehmen. Mit einer 5 Jahres Wachstumsrate von 187% und einem positiven Ausblick auf das kommende Jahr stehen die Zeichen weiter auf Erfolg.

Ganz im Sinne des Preises „Schneller. Höher. Weiter. „.

Zum achten Mal hat Deloitte in 2010 die 50 am schnellsten wachsenden Unternehmen der Technologiebranche für ihre unternehmerischen Leistungen ausgezeichnet. Die festliche Preisverleihung für die Fast 50 fand am 20. Oktober 2010 in Berlin im LABELS 2 statt.

Zahlreiche stark wachsende Unternehmen aus Deutschland haben sich in den vergangenen Jahren in zukunftsorientierten Technologiefeldern positioniert. Verantwortlich dafür sind Unternehmer, die es mit Risikobereitschaft und Entrepreneursgeist geschafft haben, ihre Visionen konsequent zu verfolgen. Diese Unternehmen weisen auch in schwierigen konjunkturellen Zeiten kontinuierliche Wachstumsraten auf. Im Gegensatz zu großen Konzernen stehen hierbei häufig organisches Wachstum und der Ausbau der Vertriebsstrukturen im Vordergrund. Eine besondere Herausforderung stellt oftmals die Balance zwischen Wachstum und Expansion auf der einen sowie der Anpassung der Organisationsstrukturen auf der anderen Seite dar.

communicode realisiert Deichmann-Relaunch

communicode realisiert Deichmann-Relaunch

communicode realisiert Deichmann-Relaunch

Essen, 18.11.2010

Im Herbst 2009 entschied sich Deichmann dazu, dem kompletten Internet-Auftritt ein neues Look & Feel zu geben. communicode unterstützte den führenden Schuhhändler in allen Fragen der technologischen Umsetzung – vom Aufbau der Serverinfrastruktur bis hin zur Anbindung eines neuen Shop-Systems. Die neue Website ist ab sofort im Netz abrufbar.

Im Vordergrund des Projektes standen technische Neuerungen, die nicht nur die Usability für Deichmann-Kunden steigern, sondern auch den Pflegeaufwand für die Mitarbeiter reduzieren. Die Website wurde mit dem Enterprise Web Content Management System von Open Text, ehemals OpenText CMS, umgesetzt. Dabei sind Flash-Applikationen, wie sie beispielsweise auf der Startseite zu finden sind, im CMS pflegbar. Online-Redakteure können ohne Programmierkenntnisse die Inhalte aktualisieren oder ändern und neue Reiter erstellen. Hinzu kommt ein generisches Formularsystem. Mit diesem können Formulare zum Beispiel für Gewinnspiele schnell und einfach eingestellt und gepflegt werden.

Das neue Shop-System wurde durch Schnittstellen mit dem CMS verbunden. Darüber hinaus wurden Module zur Produktdarstellung entwickelt. So lassen sich auch die Shop-Inhalte ohne großen Aufwand einbetten. Zusätzlich wurde mit Adobe Scene 7 eine Bild- und Mediadatenbank an das CMS angebunden, die eine direkte Verbindung zwischen Deichmanns Online-Blätterkatalog und dem E-Shop ermöglicht.

Die Suchfunktion der Website wurde ebenfalls erneuert. Es gibt nun einen Suchindex, der sowohl vom Shop-System als auch vom CMS beliefert wird und dem Kunden auf diese Weise ein umfangreiches Suchergebnis aufzeigen kann, das sowohl Texte aus der Unternehmenswebsite als auch Produkte des Shops beinhalten kann.
Mit dem neuen Trendblog bietet Deichmann seinen Kunden einen ganz besonderen Service. Dieser Blog wurde als separates System in die Website integriert und präsentiert dem User die neuesten Fashion-Trends. Dazu wurde der Blog mit Social-Media-Plattformen wie Facebook und Twitter verlinkt und auch Youtube-Videos lassen sich auf einfachstem Wege in den Blog einbinden.

Über Deichmann:

Die DEICHMANN SE mit Stammsitz in Essen (Deutschland) wurde 1913 gegründet und befindet sich zu 100 Prozent im Besitz der Gründerfamilie. Das Unternehmen ist Marktführer im europäischen Schuheinzelhandel und beschäftigt weltweit über 28.000 Mitarbeiter. Unter dem Namen DEICHMANN werden Filialen geführt in Deutschland, Bulgarien, Dänemark, Großbritannien, Italien, Kroatien, Litauen, Österreich, Polen, Rumänien, Schweden, der Slowakei, Slowenien, Spanien, Tschechien, der Türkei und Ungarn. Darüber hinaus ist die Gruppe vertreten in der Schweiz (Dosenbach/Ochsner/Ochsner Sport), in den Niederlanden (vanHaren) und in den USA (Rack Room Shoes/Off Broadway)

Neue Partnerschaft: communicode und celum beschließen Zusammenarbeit

Neue Partnerschaft: communicode und celum beschließen Zusammenarbeit

Neue Partnerschaft: communicode und celum beschließen Zusammenarbeit

Essen, 19.10.2010

communicode hat in der celum GmbH einen neuen Partner für Digital Asset Management-Systeme gefunden. Die Produkte von celum können zukünftig bei der Konzeptionierung und Umsetzung von Multi-Channel-Lösungen und E-Business-Strategien mit einbezogen werden.

Die Digital Asset Management-Lösungen von celum tragen zur Automatisierung von Marketing-, Kommunikations- und Vertriebsprozessen bei. Jegliche Mediendateien von Textbausteinen und Grafiken bis hin zu Musikdateien und Videos können im DAM zentral und medienneutral gepflegt und verwaltet werden. celum eröffnet zahlreiche Möglichkeiten zum Umgang mit digitalen Inhalten: Die zentral aufbereiteten Daten sind schnell auffindbar. Dadurch lassen sich Versionskonflikte vermeiden. Außerdem ist die Voraussetzung für Publikationen in diversen Sprachen gegeben. Alle Inhalte können multilingual bearbeitet werden und die Benutzeroberfläche steht in verschiedenen Sprachen zur Verfügung.

Der Integrations-Dienstleister communicode ist Experte auf dem Gebiet der Produktkommunikation mit den bisherigen Schwerpunkten Product Information Management, Content Management und E-Commerce. Durch die Partnerschaft mit celum legt communicode nun einen weiteren Schwerpunkt. Die Einführung des Digital Asset Managements stellt jedoch nicht nur eine Erweiterung der Produktpalette dar. Viel mehr kann communicode dadurch noch individueller auf Kundenwünsche eingehen und Lösungen entwickeln, die den Anforderungen des Kunden genauestens entsprechen.

communicode implementiert Wilo-Online-Katalog

communicode implementiert Wilo-Online-Katalog

communicode implementiert Wilo-Online-Katalog

Essen,25.08.2010

Nachdem communicode im letzten Jahr bereits den DocumentFinder der WILO SE implementierte, ist nun der Online-Katalog fertiggestellt worden. communicode ist es gelungen, die Produktkommunikation im Online-Kanal von Wilo durch Beratung, Konzeptionierung, Programmierung und Design weiter zu optimieren und damit noch anwenderfreundlicher zu gestalten.

Die WILO SE zählt zu den weltweit führenden Herstellern von Pumpen und Pumpensystemen für die Bereiche Heizungs-, Kälte- und Klimatechnik, Wasserversorgung sowie Abwasserbehandlung und -entsorgung. Um den Kunden einen einfachen und schnellen Zugriff auf alle technischen und werblichen Produktinformationen zu ermöglichen, gab das Unternehmen ein umfangreiches und dennoch einfach zu bedienendes Recherchesystem in Auftrag: den Wilo-Online Katalog.

So bietet Wilo den Kunden eine Alternative zur Kataloghierarchie und der Volltextsuche, um durch das Produktspektrum zu navigieren. Sämtliche Produkte und dazugehörige Dokumente lassen sich anhand von Anwendungen und Eigenschaften eines Produktes ausfindig machen. Der Online-Katalog führt den Kunden also auch dann zum Ziel, wenn dieser weniger mit dem Angebot von Wilo vertraut ist und ihm nicht die exakte Produktbezeichnung bekannt ist. Die intelligente Suchfunktionalität stellt dem User eine Auswahl an Produkten zusammen, und zeigt ihm alle relevanten Dokumente, die kostenlos und mehrsprachig im Druckformat oder als PDF-Download zur Verfügung stehen. Ein weiteres Feature ist der PDF-Generator. Damit werden personalisierte Datenblätter on-the-fly in wenigen Sekunden erstellt.
Um der enormen Informationstiefe für Baureihen und Produkte begegnen zu können, musste zunächst ein Usability-Konzept entwickelt werden. Dabei legte sich Wilo auf eine moderne Ajax-basierte Architektur fest, um das Handling des Informationsspektrums im Online-Katalog zu vereinfachen. Das bestehende Product Information Management System Asim® dient dem Online-Katalog als Datenbasis. Asim® ermöglicht Wilo, alle Produktinformationen und Dokumente in einem System zentral und medienneutral abzulegen, zu verwalten und zu pflegen. Durch eine XML-Schnittstelle werden dem Publikationskanal Asim® InstantWeb alle Daten zur Darstellung im Internet zur Verfügung gestellt.

Als Integrations-Dienstleister profitieren Kunden von communicode von der umfangreichen Erfahrung in den Bereichen Product Information Management, Content Management und E-Business. communicode versteht es, nach dem Prinzip „best-of-breed“ die Stärken der verschiedenen Systeme zu nutzen und sie zu einer Gesamtlösung zu vereinen, die den individuellen Anforderungen des Kunden gerecht wird.

BVDW-Internetagentur-Ranking: communicode mit deutlichem Sprung nach oben

BVDW-Internetagentur-Ranking: communicode mit deutlichem Sprung nach oben

BVDW-Internetagentur-Ranking: communicode mit deutlichem Sprung nach oben

Essen, 23.04.2010

Das Ergebnis des diesjährigen Internetagentur-Rankings des Bundesverbands Digitale Wirtschaft e.V. bestätigt communicode eine positive Entwicklung. Mit einem Honorarumsatz von 2,1 Millionen Euro im Jahr 2009 sichert sich communicode Platz 74 des Rankings. Eine erfreuliche Verbesserung im Vergleich zum Vorjahr, als das Unternehmen noch den 116ten Platz belegte.

„Wer in wirtschaftlich schwierigen Zeiten bestehen will, muss auf effiziente Arbeits- und Geschäftsprozesse setzen. Nicht zuletzt durch die Finanzkrise ist diese Bedeutung stärker ins Bewusstsein gerückt“, so Axel Helbig, Geschäftsführer der communicode. Dieser Baustein hat nicht unerheblich zum Erfolg des vergangenen Jahres beigetragen. communicode hat in Kundenprojekten davon überzeugen können, dass Kosten-, Zeit und Prozessoptimierungen idealerweise durch die Verbindung von Product Information Management, Content Management und E-Business erreicht wird.

So ist es communicode gelungen, nicht nur den Umsatz um 39,1% zu steigern, sondern auch die Zahl der festangestellten Mitarbeiter um 18,5% im Vergleich zu 2008 zu erhöhen. Diese positive Entwicklung möchte communicode in Zukunft fortsetzen. Und auch die Aussichten für 2010 sind gut: Bereits in den ersten Monaten des Jahres hat communicode acht neue Mitarbeiter in unterschiedlichen Abteilungen verpflichtet. Darüber hinaus wird für 2010 eine vergleichbare Umsatzsteigerung angestrebt. communicode setzt weiterhin auf Wachstum, um den Kunden den bestmöglichen Service bieten zu können.

Seit 2001 führt der BVDW einmal im Jahr das Ranking der umsatzstärksten Internetagenturen durch, um Unternehmen die Suche nach kompetenten Full-Service-Internetagenturen zu vereinfachen. Zur Teilnahme berechtigt sind alle Agenturen, die ihren Umsatz zu mindestens 60% durch den Kernbereich der Konzeption, Kreation und technischen Realisierung von Webprojekten erwirtschaften.

communicode automatisiert Katalogproduktion von duka

communicode automatisiert Katalogproduktion von duka

communicode automatisiert Katalogproduktion von duka

Essen, 12.04.2010

Der führende Duschkabinenhersteller duka hat sich bereits im Jahr 2009 für eine Optimierung der Produktkommunikation entschieden. communicode zeichnet sich dabei für die Beratung des Unternehmens sowie die Konzeptionierung und Umsetzung des Projektes verantwortlich. Die Produktpreislisten wurden zusammengefasst und die Pflege der Produktinformationen vereinfacht. Die neuen Preislisten werden ab April eingeführt.

Neu konzipierte Produktkataloge und Prozesse

Im Mittelpunkt des Projektes stand die Neukonzeption der Preiskataloge. duka bietet eine Produktpalette von über 40.000 Produkten, die marktspezifisch in zur Zeit sieben Sprachen europaweit angeboten werden. Damit der Kunde trotzdem alle relevanten Einzelinformationen zu den verschiedenen Kabinentypen auf einen Blick bekommen kann, wurden alle relevanten Informationen in jeweils eine einzige Tabelle integriert. communicode implementierte in einer ersten Projektphase das Product Information Management System infuniq® der infuniq systems GmbH. Dazu wurden die existierenden Produktdaten von duka im Basismodul infuniq®pure konsolidiert, um zukünftig alle Produktinformationen in einem zentralen und medienneutralen System pflegen und verwalten zu können. Das Erweiterungsmodul infuniq®print sorgte anschließend für eine automatisierte Ausspielung der Informationen in einen druckfähigen Preislistenkatalog.

Mit infuniq®print kann eine Seitenverplanung vorgenommen werden. Dabei werden die Elemente aus infuniq®pure festgelegt, die letztendlich auf der Katalogseite angedruckt werden sollen. So findet der Kunde auf Anhieb die wichtigsten Informationen, d.h. den Preis und die Verfügbarkeit eines Produktes – und das bei Kombinationsmöglichkeiten mit 12 Glassorten und 15 Farbvarianten. Dadurch rüstet sich duka für die Zukunft: Durch die einfache Bearbeitung und Publizierung von Produktinformationen werden Geschäftsprozesse zunehmend automatisiert.

Somit lassen sich nicht nur Zeit und Kosten sparen, sondern auch Umsätze potenzieren.

duka vertraute bei der Umsetzung des Projektes auf die langjährige Erfahrung des Multichannel-Dienstleisters. communicode ist Experte für Produktkommunikation mit den Kernkompetenzen Product Information Management, Content Management und E-Commerce. Zu den Referenzkunden gehören u.a. namhafte Unternehmen wie Breuninger, Deichmann, Osram, Roland, Schroff, Tupperware, Wilo u.a.

Zur Corporate Site von duka

Für mehr Informationen zur agilem PIM-Lösung infuniq besuchen Sie bitte die infuniq Website.

Ansprechpartner – Jörg Schönenstein
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Jörg Schönenstein | Online Marketing Manager/Marketing- & PR-Referent
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